Sturm auf Marawi
13 Soldaten bei Kämpfen gegen Islamisten getötet

Vor rund zwei Wochen begann die philippinische Armee mit dem Angriff auf die Stadt Marawi. Diese befindet sich in der Hand islamistischer Extremisten. Bei den Kämpfen sind am Freitag 13 Soldaten getötet worden.
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Iligan/ManilaBei heftigen Kämpfen mit islamistischen Rebellen um die Stadt Marawi sind nach Regierungsangaben 13 philippinische Soldaten getötet worden, so viele wie noch nie an einem Tag. 40 weitere wurden in dem 14-stündigen Gefecht am Freitag verwundet, wie Armeesprecher Oberst Edgard Arevalo am Samstag mitteilte. Die Kämpfe gingen demnach am Samstag weiter. Die Truppen rückten in drei Stadtteile vor, wo sich mehr als 200 Rebellen verschanzt hielten. Diese haben nach Regierungsangaben etwa 100 Geiseln in ihrer Gewalt, die sie als menschliche Schutzschilde benutzten. Die mit der Terrormiliz Islamischer Staat verbundenen Extremisten hielten immer noch Teile der Stadt mit etwa 200.000 Einwohnern besetzt. Zuvor hatte die Regierung mitgeteilt, insgesamt seien bei den Kämpfen 20 Zivilisten, 134 Rebellen und 39 Soldaten getötet worden.

Die USA unterstützen die philippinischen Truppen in Marawi mit Spezialkräften. Das teilte die US-Botschaft in Manila in einem Kommuniqué mit, ohne Details bekanntzugeben. Journalisten sahen am Freitag ein US-Aufklärungsflugzeug über Marawi kreisen. Der philippinische Armeesprecher Oberst Jo-Ar Herrera sagte, die US-Militärs nähmen nicht an den Gefechten teil. „Ihre Beteiligung ist auf den Austausch von Geheimdienstinformationen beschränkt“, sagte er.

Die Kämpfe in der rund 800 Kilometer südlich von Manila gelegenen Stadt hatten am 23. Mai begonnen. Die auf der Insel Mindanao seit langem aktiven Muslim-Rebellen haben der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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