Suche nach GSG-9 Beamten wegen Dunkelheit zunächst abgebrochen
Möglicherweise Grab der vermissten Deutschen in Irak entdeckt

Das Schicksal der beiden in Irak vermissten Deutschen ist weiter ungewiss. Dennoch verdichten sich die Hinweise darauf, dass die beiden GSG-9-Beamten nicht mehr am Leben sind.

HB BERLIN. Die deutschen Sicherheitsbeamten, die nach einem Überfall in Irak vermisst werden, sind aller Wahrscheinlichkeit nach tot. Nach Informationen der ARD wurde in der Nähe des «Überfallortes ein Grab gefunden», in dem die Leichen der Deutschen vermutet werden.

Unter Berufung auf Berliner Regierungskreise hieß es weiter, das Grab befinde sich wenige Kilometer entfernt von der Stelle, an der der Konvoi mit den Deutschen am Mittwoch in einen Hinterhalt geraten sei. Die Leichen der Deutschen könnten sich demnach in dem Grab befinden. Wegen der einbrechenden Dunkelheit sei die Suche aber zunächst abgebrochen worden. Die Toten sollen, wie es weiter hieß, am morgigen Sonntag unter dem Schutz von US-Soldaten geborgen werden.

Zuvor hatte einer der Fahrer aus dem Konvoi, ein Jordanier, der Nachrichtenagentur AFP gesagt, die beiden 25 und 38 Jahre alten deutschen Sicherheitsbeamten hätten den Angriff nahe Falludscha wahrscheinlich nicht überlebt. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums hatte «nicht ausgeschlossen», dass die beiden Sicherheitsbeamten tot sind. Laut ARD handelte es sich um GSG-9-Mitarbeiter.

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