International
Sudanesische Regierung bereit zu Kooperation

In der Krisenregion Darfur scheint Frieden näher zu kommen. Die sudanesische Regierung unterzeichnete ein Abkommen, das das REcht der Flüchtline auf eine freiwillige Rückkehr bekräftigt.

HB KHARTUM/NAIROBI. Außenminister Mustafa Osman Ismail unterzeichnete am Samstag ein Abkommen mit der Internationalen Organisation für Migration, das das Recht der Flüchtlinge auf eine freiwillige Rückkehr bekräftigt. Er räumte ein, dass die Sicherheit außerhalb der Lager noch nicht gewährleistet sei. Hilfsorganisationen hatten zuvor vor einer Zwangsumsiedlung der Flüchtlinge gewarnt.

Außerdem überreichte die Regierung den Vereinten Nationen eine Liste mit den Namen von 30 Milizionären, die für die Zerstörung von Dörfern in der westlichen Region Darfur und die Misshandlung von Zivilisten verantwortlich sein sollen. Zu ihnen zählen auch zwei Polizisten, die zusammen mit Dschandschawid-Milizen Dörfer in Brand gesetzt haben sollen, berichteten sudanesische Medien am Sonntag. Zwei Angehörige einer Art Regierungsmiliz sollen wegen Vergewaltigungen in Darfur angeklagt werden.

Für Montag waren in der nigerianischen Hauptstadt Abuja Verhandlungen zwischen zwei Darfur-Rebellengruppen und der sudanesischen Regierung geplant. Die Teilnahme des sudanesischen Präsidenten Omar el Baschir konnte zunächst nicht bestätigt werden. Die Rebellen fordern von der Regierung einen größeren Anteil am Reichtum des Landes für ihre Region. Ihr Aufstand hatte im Februar 2003 die Darfur-Krise eskalieren lassen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%