Südkoreas Spezialwaffe: Propagandakrieg per Lautsprecher

Südkoreas Spezialwaffe
Propagandakrieg per Lautsprecher

Südkorea berieselt den Norden des geteilten Landes wieder mit Kritik an Diktator Kim, Atomtests und Menschenrechtsverletzungen. Das ist jedoch nicht das einzige, das aus den Lautsprechern an der Grenze dudelt.

SeoulSüdkorea setzt wieder einmal seine spezielle Waffe ein: Mit an der Grenze postierten Lautsprechern nervt es seinen Erzrivalen im Norden mit Propagandabeschallung.

In den Übertragungen wird die Herrscherfamilie Kim ebenso kritisiert wie das Atomprogramm, die wackelnde Wirtschaft und die Menschenrechtslage in Nordkorea. Seoul nutzt für seine Provokationen aber aber auch eine hausgemachte, eigene kulturelle Leistung: koreanische Popmusik, kurz K-Pop genannt.

Auf der Playlist Seouls stehen Lieder von Künstlern, die sich mit eher fragwürdigen Aktionen einen Namen gemacht haben. Darunter wäre eine weibliche K-Popgruppe, die berühmt dadurch wurde, dass ihre Mitglieder reihenweise bei einem Auftritt von der Bühne fielen.

Die Beschallung an der Grenze ist eine südkoreanische Vergeltung für den vom Norden behaupteten Atomtest. Pjöngjang hatte bekanntgegeben, man habe am Mittwoch erfolgreich eine „miniaturisierte“ Wasserstoffbombe getestet.

Südkorea benutzt die Propaganda, um sich seines demokratischen Systems und seiner Kultur zu rühmen. Aber auch ein wenig seichte Musik schadet nicht, scheint sich die politische Führung in Seoul sicher zu sein. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte, K-Popsongs würden das Interesse der Nordkoreaner wecken.

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Propagandakrieg per Lautsprecher

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Zweifelhafte Botschaften

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