„Sunnitisches Dreieck“
Bodentruppen rücken nach massiven Luftangriffen vor

Die US-Armee hat bei ihrer gemeinsamen Offensive mit irakischen Truppen im so genannten sunnitischen Dreieck nördlich von Bagdad bisher 41 Verdächtige festgenommen. Die Region soll bei der tagelangen Militäraktion von Aufständischen „gesäubert“ werden.

HB BAGDAD. Zudem seien Waffenverstecke ausfindig gemacht worden, teilte die US-Armee mit. Es handele sich um Sprengsätze, Granaten und Material für den Bau von improvisierten Bomben sowie um Militäruniformen. In Samarra im sunnitischen Dreick war im Februar ein Anschlag auf die den Schiiten heilige Goldene Moschee verübt worden war. Der Zwischenfall hatte den Irak an den Rand eines Bürgerkriegs gebracht.

Die Aktion hatte am Donnerstag mit massiven Luftangriffen begonnen, die vom Pentagon als die schwersten seit dem Einmarsch in den Golfstaat vor drei Jahren bezeichnet wurden. Mehr als 50 Flugzeuge seien dabei am Donnerstag eingesetzt worden, erklärte das US-Militärkommando in Tikrit. Der Außenminister der irakischen Übergangsregierung, Hoschiar Sibari, sagte dem britischen Fernsehsender BBC, irakische Sicherheitsdienste hätten Erkenntnisse, dass Aufständische dort zusammengekommen seien, um Terroranschläge zu planen.

Zu den Bodentruppen hieß es, mehr als 50 Hubschrauber, 1500 irakische und US-Soldaten sowie 200 Fahrzeuge seien im Einsatz. Aus Sicherheitskreisen in der Provinzhauptstadt Tikrit hieß es, die Truppen hätten das Gebiet, das im Westen bis zum Tigris und im Norden vom Harmein-Gebirge begrenzt wird, am frühen Morgen von mehreren Richtungen aus angegriffen.

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