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Super Tuesday: Wahlkrimi mit Romney und Santorum

In zehn US-Bundesstaaten wählen die Republikaner ihren Präsidentschaftskandidaten. Favorit ist Mitt Romney. Doch in bisher drei Staaten verliert er. Und im wichtigen Ohio zeichnet sich ein knappes Rennen ab.

Wähler und Helfer bei den Vorwahlen in Ohio. Quelle: AFP
Wähler und Helfer bei den Vorwahlen in Ohio. Quelle: AFP

WashingtonAuch nach mehreren Überraschungen gilt Mitt Romney weiterhin als Favorit bei den Vorwahlen, mit denen die Mitglieder der Republikaner in den USA bestimmen, wer ihr Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen sein soll. Am „Super Tuesday“ wählten sie in gleich zehn Bundesstaaten. Und der Wettbewerb bleibt spannend.

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Mitt Romney gelang es auch am „Super Tuesday“ nicht, seinen hartnäckigen Verfolger Rick Santorum abzuschütteln. Sowohl der Ex-Gouverneur von Massachusetts als auch der erzkonservative Ex-Senator konnten zunächst drei Siege verzeichnen. Romney siegte in Massachusetts, Virginia und Vermont, Santorum in Oklahoma, Tennessee und North Dakota. In Ohio, dem als hart umkämpfter „Swing State“ besondere Bedeutung zukommt, lieferte sich Santorum ein erbittertes Rennen mit seinem Widersacher.

US-Wahl 2012

Zum Beginn der Auszählungen standen weder Romney noch Santorum im Rampenlicht: Der ehemalige Parlamentspräsident Newt Gingrich gewann die Vorwahlen der US-Republikaner in Georgia. Das meldete mehrere TV-Sender bereits kurz nach Schließung der Wahllokale am Dienstag. Georgia ist der Heimatstaat Gingrichs, sein Sieg war hier erwartet worden. Gingrich werden allerdings ebenso wenig große Chancen auf die Nominierung eingeräumt wie dem Kongressabgeordneten Ron Paul.

In den Bundesstaaten Vermont, Virginia und Massachusetts hingegen hat der Multimillionär Mitt Romney die republikanische Vorwahl gewonnen. Der Ex-Gouverneur habe sich am Dienstag (Ortszeit) in Virginia deutlich gegen den radikalliberalen Kongressabgeordneten Ron Paul durchgesetzt, meldeten die Fernsehsender MSNBC, CNN und Fox News.

Die beiden anderen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, Newt Gingrich und Rick Santorum, standen am „Super Tuesday“ in dem Südstaat nicht auf dem Wahlzettel. Sie hatten es nicht geschafft, rechtzeitig jeweils 10.000 Unterschriften von Unterstützern zu sammeln - die Voraussetzung, um zu der Vorwahl zugelassen zu werden. In Virginia geht es um 49 Delegierte.

Erwartungsgemäß heimste Romney nach Angaben von TV-Sendern auch in Massachusetts den Sieg ein. Romney war früher Gouverneur des Neuengland-Staates, seine innerparteilichen Kontrahenten hatten ihm daher praktisch von vornherein das Feld überlassen.

Knapp sah es dagegen zunächst in Oklahoma und Tennessee aus. Der ultrakonservative Ex-Senator Rick Santorum setzte sich schließlich in Oklahoma gegen seine drei Kontrahenten Mitt Romney, Newt Gingrich und Ron Paul durch. Die gleiche Situation ergab sich in Tennessee zwischen Santorum und Romney. Dann folgte die Meldung mehrerer TV-Sender, Santorum habe auch in North Dakota gewonnen.

Das Hauptaugenmerk richtet sich nun vor allem auf das von Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit schwer gezeichnete Ohio. Dort wird Rennen zwischen dem moderaten Mitt Romney und dem strikt konservativen Rick Santorum immer spannender. Nach ersten Prognosen des TV-Senders CNN war Romney noch mit 40 Prozent der Stimmen auf Siegeskurs. Nach Auswertung von knapp 60 Prozent der Stimmen lag aber Santorum mit 38 Prozent vor Romney (36 Prozent), und nach der Auszählung von rund 84 Prozent kamen beide auf 37 Prozent.

US-Wirtschaft Jobs ohne Stolz

Der Vorwahl-Zirkus der Republikaner zieht am Super-Tuesday auch durch Ohio. Hier, mitten in Amerikas Rustbelt, wird das Thema bereits durchexerziert, dass im November die Präsidentschaftswahl entscheiden wird: Jobs.

US-Wirtschaft: Jobs ohne Stolz

Ohio gilt als die mit Abstand wichtigste Abstimmung an diesem „Super Tuesday“, bei dem in insgesamt zehn Bundesstaaten gewählt wird. Hier gibt es besonders viele Delegiertenstimmen für den Parteitag im Sommer zu gewinnen, auf dem der Obama-Herausforderer offiziell nominiert wird. Nach einer traditionellen Faustregel muss in dem hart umkämpften „Swing State“ Ohio ein Kandidat unbedingt gewinnen, wenn er Präsident werden will.

Newt Gingrich gab sich unterdessen ungebrochen optimistisch. Obwohl das Ergebnis in Georgia erst sein zweiter Vorwahlsieg ist, will Gingrich weiter im Rennen bleiben. Er sei ein Spätstarter, meinte Gingrich vor jubelnden Anhängern am Dienstagabend. „Es gibt viele Häschen, die umherlaufen“, meinte er mit Blick auf seine republikanischen Rivalen. „Ich bin die Schildkröte.“

  • 07.03.2012, 07:09 UhrFlashGordon

    Well done, Mitt. Money rules, good sign. Now go on in November and sack socialist (no)Obama out of the White House for his fucking stupid health-care reform.

    Thumbs up for Romney !

  • 07.03.2012, 03:56 UhrStubi

    Lieber Gott im Himmel,

    bitte erspare mir diesen Mitt Romney. Ich bin schon genug mit Obama gestraft.

    Amen

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