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Syrien: Algerischer Diplomat auf Friedensmission

Der UN-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi hat in Damaskus politische Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aufgenommen. Der algerische Diplomat will sich um eine Lösung des Bürgerkriegs bemühen.

Lakhdar Brahimi (links) mit dem syrischen Außenminister Faisal Mekdad. Quelle: dpa
Lakhdar Brahimi (links) mit dem syrischen Außenminister Faisal Mekdad. Quelle: dpa

Istanbul/BeirutWegen der heftigen Gefechte rund um die Flughafen der syrischen Hauptstadt hatte der Vermittler von UN und Arabischer Liga auf dem Landweg von Beirut nach Damaskus reisen müssen.

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Es ist der dritte Besuch Brahimis in Syrien, seit er im August sein Amt angetreten hat. Aus westlichen Diplomatenkreisen in Beirut verlautete, dass dies auch seine letzte Reise nach Damaskus sein könnte, falls es keine Bewegung in der Krise gibt.

Russland machte derweil den syrischen Rebellen heftige Vorwürfe. Mit Terroranschlägen und Geiselnahmen verstießen sie gegen internationales Recht, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow im englischsprachigen Staatsfernsehen Russia Today in einem am Montag ausgestrahlten Interview. In der Debatte um einen möglichen Giftgaseinsatz der syrischen Streitkräfte betonte er: „Ich glaube nicht, dass Syrien Chemiewaffen einsetzt. Das wäre sonst ein politischer Selbstmord der Regierung.“

Der blutige Konflikt hat seit Beginn des Aufstandes gegen Assad im März 2011 bereits mehr als 42 000 Menschen das Leben gekostet.

 

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