International

_

Syrien: Bürgerkrieg und kein Ende

Luftangriffe in Damaskus, schwere Kämpfe in Homs und anderen Regionen: In Syrien halten die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen unvermindert an. Allein am Samstag kamen 190 Menschen ums Leben.

Dieser TV-Ausschnitt zeigt getötete Menschen nach einem Luftangriff der syrischen Armee. Quelle: dapd
Dieser TV-Ausschnitt zeigt getötete Menschen nach einem Luftangriff der syrischen Armee. Quelle: dapd

IstanbulIn Syrien ist trotz internationaler Friedensbemühungen kein Ende des Blutvergießens in Sicht. Wie die oppositionellen syrischen Menschenrechtsbeobachter am Sonntag berichteten, setzten Regierungstruppen ihre Luftangriffe auf Rebellen im Großraum Damaskus fort. In den Unruheprovinzen Homs, Daraa und Idlib dauerten die Kämpfe weiter an. Allein am Samstag hat der Konflikt den Angaben nach mindestens 190 Menschen das Leben gekostet.

Anzeige

Der Sondervermittler von Vereinten Nationen und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, ist nach seinem Besuch in Moskau zu politischen Gesprächen nach Ägypten gereist. In Russland hatten sich Brahimi und Außenminister Sergej Lawrow für eine politische Lösung ausgesprochen.

  • 30.12.2012, 13:08 UhrBrasil

    Wie soll es denn ein Ende geben, wenn CIA und Mosat die Sache immer wieder schueren und den Terror dort finanzieren? Rebellen, die fuer Geld alles machen, finden sich auf der ganzen Welt, genauso wie die ganze politische Kaste die ausschliesslich von Korruption gepraegt ist!
    Politiker sollte zum Schimpfwort des Jahhunderts gekuert werden!

  • 02.01.2013, 13:53 Uhrhvh100

    Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Bürgerkrieg sondern um einen Stellvertretekrieg von China, Russland und den USA, um die Erdölresourcen im Iran. Die USA destabilisieren Syrien, um den Assad, den letzten Verbündeten des Iran zu stürzen, um bei einer eventuelle Invasion im Iran über kostengünstige Versorgungswege über die NATO Ostflanke, die Türkei, zu verfügen und den Rücken im Aufmarschgebiet Irak frei zu haben. Russland und China versuchen zu verhindern, dass die USA nach der Besetzung des Irak seine Interessensphäre im Nahen Osten noch weiter ausbaut.

  • 02.01.2013, 17:48 UhrUncleSamFollowersInBattles

    Solange wie die Waffen-Industrie in den USA für die bestmöglichsten Renditen erlöst und dadurch den Rentnern und Pensionären ihre Ersparnisse sichern, wird den USA immer wieder vorzuwerfen sein, daß sie Kriege auslöst, die nur dem einen Zweck dienen, die Wirtschaft in allen Facetten hochzuhalten.

    Immer dann, wenn der "Otto Normalverbraucher" denkt es sei Ruhe, brennt die Lunte bereits. Im Falle der Türkei als Rückendeckung, da wäre ich mir nicht unbedingt so sicher; denn der Schuß könnte innerhalb der NATO irgendwann nach hinten losgehen, falls in den Mitgliedsstaaten die "Begeisterung" für die "Zurechtweisung" des Iran nicht mehr in Grenzen halten läßt. Kriegerische Auseinandersetzungen sind die Fortsetzung der ungebremsten Gier nach immer mehr Macht, nur mit "altbewährten" Mitteln.

  • Die aktuellen Top-Themen
Neuer EU-Investitionsfonds: Auf der Jagd nach Junckers Milliarden

Auf der Jagd nach Junckers Milliarden

Die EU-Regierungschefs segnen den neuen Investitionsfonds des Kommissionspräsidenten ab. Beiträge dazu wollen die einzelnen Länder nicht leisten – streiten jedoch bereits über die Verwendung der Gelder.

US-Demokraten: Das Duell der Dynastien

Das Duell der Dynastien

Ihr Ehemann und sein Bruder waren schon Präsident. Jetzt laufen sich Hillary Clinton und Jeb Bush für die nächste Wahl warm. Sie haben gegenüber parteiinternen Konkurrenten einen Vorteil: Prall gefüllte Spenderkarteien.

Kreuzfahrten künftig tabu: EU beschließt neue Krim-Sanktionen

EU beschließt neue Krim-Sanktionen

Die Europäische Union hat die Sanktionen gegen die von Russland annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim ausgeweitet. Investitionen sind verboten, EU-Kreuzfahrtschiffe dürfen nicht mehr in die Häfen der Krim einlaufen.

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International