Syrien-Konflikt
Clinton fordert europäisches Engagement

Die Kritik an der Gewalt in Syrien und der Politik des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad wird immer lauter. US-Außenministerin Hillary Clinton will mehr Einsatz von Europa und China und trägt konkrete Vorgehensweisen vor.
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WashingtonUS-Außenministerin Hillary Clinton hat die europäischen Staaten zu einem energischeren Druck auf den syrischen Staatschef Baschar al-Assad aufgerufen. Es sei wichtig, dass nicht allein die USA deutlich machten, dass Assad jegliche Legitimität verspielt habe, sagte Clinton in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview des Senders CBS.

Länder rund um den Globus müssten diese Haltung deutlich machen, verlangte Clinton. Nötig sei auch eine Verstärkung des wirtschaftlichen Drucks auf Assad, etwa durch Sanktionen gegen die Gas- und Ölförderung des Landes. „Und wir wollen sehen, dass Europa mehr Schritte in diese Richtung unternimmt“, sagte Clinton. Auch China müsse sich bewegen.

Europäische Diplomaten haben Präsident Baschar al-Assad indirekt mit UN-Sanktionen gedroht.

Die syrische Armee setzt ihre Offensive gegen die Protestbewegung ungeachtet wachsenden internationalen Drucks fort. Nach Angaben einer Aktivistengruppe töteten Soldaten am Donnerstagabend bei einer Razzia in der Stadt Homs drei Menschen. Weitere 15 Einwohner seien verletzt worden.

In der rund 160 Kilometer nördlich der Hauptstadt Damaskus gelegenen Stadt hatte es zuvor nächtliche Proteste der Bevölkerung gegeben. Syrische Soldaten hatten Menschenrechtsgruppen zufolge schon am Mittwoch in einem anderen Bezirk der Stadt 15 Menschen getötet. Auch in anderen Landesteilen waren die brutalen Einsätze der Armee am Donnerstag fortgesetzt worden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Syrien-Konflikt: Clinton fordert europäisches Engagement"

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  • Seit Monaten ist die US-Außenministerin Clinten untergetaucht, warum nur???
    Und jetzt gerade jetzt, taucht sie wieder aus der Versenkung auf warum???
    Steht ein neuer Krieg ins Haus???
    Es wäre besser für die Welt, wenn sich diese Dame auf ihr erlerntes zurückziehen würde, nämlich die Juristerei, für mehr war und ist sie nicht prädestiniert.
    Kein Gehör für diese schwache US-Außenministerin.
    Danke

  • Die Kriegstreiber sind wieder aktiv. Selbst Pleite aber andere mitreinreissen wollen.

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