Syrien-Konflikt
Heftige Kämpfe in Aleppo und Damaskus

In Syrien dauern die Kämpfe zwischen Aufständischen und regierungstreuen Truppen an. Die Rebellen kündigten eine „Befreiungsschlacht“ um die strategisch wichtige Stadt Aleppo an. Hilfsorganisationen schlagen Alarm.
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DamaskusIn heftigen Gefechten ringen Aufständische und Armee in Syrien weiter um die Kontrolle der Hauptstadt Damaskus und der nordwestlichen Wirtschaftsmetropole Aleppo. Dabei setzt das Militär nach Angaben von Aktivisten auch wieder Hubschrauber und Panzer ein. Tausende Menschen flohen inzwischen in die Nachbarstaaten Syriens.

In Damaskus rücke die Armee in den umkämpften Stadtteil Barse ein, es gebe heftige Gefechte, erklärte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag. Auch in dem vornehmen Stadtteil Masse werde gekämpft. In Aleppo versuchte die Armee, die Kontrolle über den Stadtteil Salaheddin wiederzuerlangen, wie ein Aktivist telefonisch sagte.

Die Rebellen hatten am Dienstag eine Offensive in Damaskus gestartet, die von der Armee seit Freitag mit heftigen Kämpfen erwidert wird. In Aleppo wird seit Freitag gekämpft, die Aufständischen konnten die Kontrolle über Salaheddin gewinnen. Am Sonntag kündigten die Rebellen eine "Befreiungsschlacht" um die Stadt an.

Bisher stand Aleppo, die bevölkerungsreichste Stadt des Landes mit knapp 1,7 Millionen Einwohnern, loyal zum syrischen Präsidenten Baschar Assad und blieb von den Unruhen im Land weitgehend verschont. In Damaskus wie in Aleppo leben Angehörige der syrischen Elite, die von den engen Verbindungen zum Regime von Assad profitierten. Seit Monaten gewannen die Rebellen jedoch im Umland von Aleppo Unterstützung, während sich in der Stadt Ärger über das gewaltsame Vorgehen der Regierung gegen Regimegegner breitmachte. Besonders die Studenten in Aleppo protestierten immer wieder gegen die Regierung.

Bei der Gewalt in Syrien wurden am Samstag nach Angaben der Beobachtungsstelle mehr als 160 Menschen getötet. Wie die Aktivisten am Sonntag weiter mitteilten, liegt die Zahl der Todesopfer seit dem Beginn des Aufstands gegen Präsident Assad Mitte März 2011 inzwischen bei mehr als 19.000 Menschen, darunter mehr als 13.000 Zivilisten.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) äußerte sich besorgt über die humanitäre Lage im Land. Durch die Kämpfe in Damaskus habe sich in der vergangenen Woche die Versorgungslage für zahlreiche Menschen in der Hauptstadt verschlechtert. Viele Geschäfte hätten geschlossen, alles sei teurer geworden. Innerhalb Syriens ist nach Angaben des Roten Kreuzes die Versorgungslage für etwa 1,5 Millionen Zivilisten durch den Konflikt schwierig geworden.

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Kommentare zu " Syrien-Konflikt: Heftige Kämpfe in Aleppo und Damaskus"

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  • wenn Sie mal genau hinsehen, sehen sie die vielen israelischen Drohnen am Himmel, die nur darauf warten, dass man sie zur Unterstützung der Terrosisten einsetzt.

    Die syrische Bader-Meinhof Terrosisten wollen Erfolge sehen

  • O-Ton Handelsblatt
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    In heftigen Gefechten ringen Aufständische und Armee in Syrien weiter um die Kontrolle der Hauptstadt Damaskus und der nordwestlichen Wirtschaftsmetropole Aleppo.
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    Was für ein Haufen Unsinn.

    Ein paar dutzend Aufständische kommen mit ihren Kalaschnikows und RPGs angerannt und nisten sich in ein paar Häusern einer Straße ein.

    Solange bis die Armee sie wieder vertreibt.

    Das ganze ist ein Katz und Maus Spiel, und kein "Ringen um Kontrolle".

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    Derartige billige Sensationshascherei in Tateinheit mit unseriöser Pseudoinformation sollte sich das Handelsblatt sparen.

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