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Syrien-Konflikt: Obama droht mit Militäreinsatz

Unmissverständliche Warnung an Syrien aus dem Weißen Haus von US-Präsident Barack Obama. Sollte Assad Chemiewaffen einsetzen, hätte das ein militärisches Eingreifen der USA zur Folge.

US-Präsident Barack Obama. Quelle: Reuters
US-Präsident Barack Obama. Quelle: Reuters

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat mit einem Militärschlag gegen Syrien gedroht, sollte das von Aufständischen bedrängte Assad-Regime chemische Waffen einsetzen oder deren Einsatz vorbereiten. Bis jetzt habe er kein militärisches Engagement im Syrien-Konflikt angeordnet, sagte Obama am Montag vor Journalisten in Washington. Aber die US

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Regierung habe dem Regime von Präsident Baschar al-Assad und „jedem Spieler in der Region unmissverständlich klar gemacht, dass es eine rote Linie für uns wäre, es enorme Konsequenzen hätte, wenn wir an der Chemiewaffenfront Bewegung oder einen Einsatz sehen“, so der Präsident weiter. „Das würde meine Kalkulationen erheblich ändern.“

Die USA beobachteten die Situation sehr sorgfältig, betonte Obama. „Wir haben eine Reihe von Eventualplänen zusammengestellt.“ Die Frage der Chemiewaffen betreffe nicht nur Syrien. „Sie betrifft unsere engen Verbündeten in der Region, einschließlich Israel. Wir können keine Situation haben, in der chemische oder biologische Waffen in die Hände der falschen Leute fallen.“

USA

Vor rund einem Monat hatten Äußerungen eines Sprechers des syrischen Außenministeriums weltweite Sorge über das syrische Chemiewaffenarsenal ausgelöst. Zunächst hatte der Sprecher gesagt, Syrien würde Chemiewaffen nicht gegen die Aufständischen im eigenen Land, sondern nur gegen „äußere Aggressoren“ einsetzen - dies war im Ausland als Drohung aufgefasst worden. Einen Tag später korrigierte er seine Aussagen und versicherte er, sein Land würde „niemals chemische und biologische Waffen nutzen“.

Schon damals warnte Obama das Assad-Regime vor einem „tragischen Fehler“. Israels Außenminister Avigdor Lieberman drohte mit Krieg, sollten chemische Kampfmittel in Syrien in die Hände der islamistischen Hisbollah gelangen.

Syrien soll über das größte Chemiewaffenarsenal im Nahen Osten verfügen und auch biologische Kampfstoffe besitzen. Damaskus hat mehrfach den Besitz von Chemiewaffen eingeräumt, allerdings ohne Einzelheiten zu nennen.

  • 21.08.2012, 10:58 Uhrgeorge.orwell

    @ berlinerin

    Da bin ich mir nicht so sicher. Es gibt genügend in Washintgton, die sich auf einen showdown mit Russland und China einlassen würden. Gerade Russland wird doch ständig provoziert.

  • 21.08.2012, 10:56 Uhrgeorge.orwell

    KRIEGSGRUND-BESCHAFFUNG

    ..aha... so soll das also diesmal laufen. Na das wird die CIA doch hinbekommen, dass ein paar Chemiewaffen eingesetzt werden...

    DAS IMPERIUM findet immer seinen (vorgeschobenen) moralisch rechtfertigenden Grund ein Land anzugreifen. Der wahre Grund sind die riesigen Erdgasvorkommen und militärische Geostrategie.

  • 21.08.2012, 07:54 Uhrberlinerin

    Da hätte aber Russland was dagegen.
    Schon wäre der 3. Weltkrieg da.
    Russland hat mehrfach gewarnt vor Eingreifen in Syrien.
    Zudem hatte Assad doch bei AUSLÄNDISCHER AGGRESSION mit Einsatz dieser Waffen gedroht.
    Das heißt in Umkehrschluss: wenn man Syrien n i c h t angreift, benutzen die diese Waffen auch nicht, und es bleibt beim Säbelrasseln von Seiten Assads. Also könnten die Amis sich mal wieder beruhigen.
    Man sollte da unten eher für Entspannung sorgen und deeskalieren, sonst fürchte ich, das Pulverfass nahost geht insgesamt hoch. Im schlimmsten Fall stünde sogar ein Atomkrieg an. Hoffe es kommt nicht dazu.
    Ich mache mir Sorgen um den Weltfrieden.
    Syrien hat Verbündete, im Gegensatz zu Irak oder Libyen.
    Einer davon hat eine Marinebasis in Tartus. Und DIE möchte man doch nicht in den Konflikt ziehen oder?

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