Syrien-Konflikt
USA erkennen syrisches Oppositionsbündnis an

Die Anerkennung Washingtons bedeutet für das syrische Oppositionsbündnis neue internationale Unterstützung. Waffen werden die Rebellen aber nicht geliefert bekommen, machte US-Präsident Obama klar.
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WashingtonDie USA erkennen das neu geschmiedete Oppositionsbündnis in Syrien an. US-Präsident Barack Obama sagte am Dienstag dem US-Fernsehsender ABC, die Nationale Koalition der Oppositionskräfte sei repräsentativ und umfassend genug, dass die US-Regierung sie als legitime Vertretung der syrischen Bevölkerung ansehe, die sich gegen Präsident Baschar al-Assad auflehnt.

Der Schritt des US-Präsidenten war erwartet worden und könnte den gegen Assad kämpfende Rebellen neue internationale Unterstützung bringen. Dass die USA die Aufständischen mit Waffen unterstützen, bedeutet die Anerkennung der Opposition allerdings nicht. Eine militärische Hilfe hatte Obama wiederholt abgelehnt.

Unter anderem Großbritannien und Frankreich haben das Oppositionsbündnis anerkannt. Auch die Europäische Union hat erklärt, sie betrachte das Bündnis als legitime Vertretung der syrischen Bevölkerung.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wie für alle Unruhen in den vom Islam dominierten Regionen sucht man auch hier wieder nach einen Sündenbock.

    Nur gut, dass es dort, auf der anderen Seite des großen Teichs, ein Land gibt, welchem man diesen Titel ohne Konsequenzen zuschreiben kann.

    Vielen Dank Amerika, dass ihr euren Kopf für alles hinhaltet!! Vielen Dank für euren selbstlosen Einsatz nach 1945, der uns den Grundstein zu unserem heutigen Wohlstand gelegt hat!!

    Haltet euch tapfer und bleibt eine starke Nation mit Führungsrolle in der Welt!!

  • Die Opposition sind doch die Nato und die USA. Anfänglich in dieser Operation "Sturz Assads" sickerten noch ungewollte Meldungen durchs Lande, das französische Elite-Einheiten unter den "Oppositionverbänden seien". Dieser Fehler ist nicht nochmal passiert. Es läuft auch hier, wie in Tunesien, Lybien und Ägypten.

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