International

_

Syrien-Krieg: Russland rüttelt nicht an Assads Stuhl

Russland kommt dem Westen beim Thema Syrien nicht entgegen. Man wolle Präsident Assad weder zum Rücktritt drängen, noch wolle man ihm Exil anbieten, bekräftigte der russische Außenminister Lawrow.

Russland will dem syrischen Diktator Assad weder Exil anbieten noch will es ihn zum Rücktritt drängen. Quelle: dpa
Russland will dem syrischen Diktator Assad weder Exil anbieten noch will es ihn zum Rücktritt drängen. Quelle: dpa

BeirutRussland bleibt im Syrien-Konflikt hart: Die russische Regierung werde Präsident Baschar al-Assad nicht zum Rücktritt drängen und ihm auch kein Exil anbieten, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Der Kreml habe entsprechende Forderungen aus dem Ausland abgelehnt.

Anzeige

Sämtliche internationale Bemühungen, Assad zum Machtverzicht zu bewegen, seien ohnehin zum Scheitern verurteilt. Der Staatschef werde weder dem Druck seiner Gegner nachgeben, noch auf Drängen von Ländern wie Russland oder China zurücktreten, die ihm günstiger gewogen seien.

Arabische Welt

Bei neuen Kämpfen in Syrien wurden am Wochenende erneut zahlreiche Menschen getötet. Allein bei einem Luftangriff in der Provinz Hama sollen Dutzende ums Leben gekommen sein.

„Niemand wird diesen Krieg gewinnen. Assad geht nirgendwo hin“, sagte Lawrow am Samstag zu Journalisten auf dem Rückflug nach Moskau von einem EU-Russland-Gipfel in Brüssel. Ein Rücktritt Assads könnte sogar zu einer Eskalation des Bürgerkriegs führen, warnte Lawrow.

Am Samstag starben bei einem Bombenanschlag in Damaskus nach Angaben Oppositioneller fünf Menschen. Dutzende weitere seien verletzt worden, als der in einem Auto versteckte Sprengsatz im Osten der syrischen Hauptstadt explodiert sei.

  • 24.12.2012, 12:35 Uhrsanicklaus

    Wer sagt über den letzten Gemetzl in Syrien die Wahrheit? Die syrische Regierung oder die berühmte Oposition? Siehe: http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2012/Dec-24/199758-syria-town-attacked-by-terrorists-state-media.ashx#axzz2Fy4XkSZR

  • 24.12.2012, 09:29 Uhrahja

    der arme assad ...nicht mal in ruhe 40 jahre seinen clan ein land verkalseven dürfen ohne gleich kritik zu ernten. was ist aus der welt nur geworden.

  • 24.12.2012, 05:37 Uhrulrich1947

    wir nennen es freie demokratische presse.unsere reporter sowie die komplette medienlandschaft berichten doch achso neutral.wie war das noch mit grimms maerchen?wir sollen alles fressen ,zur not wenn alles nicht hilft , greift assad auch noch die usa direckt an.unserer presse hoffendlich ein neues jahr mit reportern die rueckrat haben ,um diese verlogene berichterstattung nicht mehr mitmachen.

  • Die aktuellen Top-Themen
IWF-Forderung nach Stresstest: Europas Banken sollen profitabler werden

Europas Banken sollen profitabler werden

Stresstests? Ja, bitte! Der Internationale Währungsfonds (IWF) lobt in Form von José Viñals, Chef der Kapitalmarkt-Abteilung, die Entrümpelung bei Europas Banken. Im operativen Geschäft herrsche jedoch Nachholbedarf.

Neuer Ölreichtum in den USA: Landliebe und Landhass

Landliebe und Landhass

Die Prärie war einmal die Wiege des „American Dream“. Heute ist sie Schauplatz eines Kampfs um das wirtschaftliche Selbstverständnis der USA. Eine Geschichte über eine Pipeline und protestierende Cowboys und Indianer.

Proteste in Hongkong: Die Macht des Regenschirm-Manns

Die Macht des Regenschirm-Manns

Der Protest in Hongkong setzt auf der Straße enorme Kreativität frei. Staatschef Xi steuert eilig gegen: Kunst habe allein der sozialistischen Erbauung zu dienen, so Xi. Die jungen Hongkonger sehen das anders.

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International