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Syrien-Krieg: UN holt noch mehr Mitarbeiter nach Hause

Die Vereinten Nationen werden weitere Mitarbeiter aus dem Krisengebiet Syrien abziehen. Die Missionen werden bis auf weiteres ausgesetzt. Die Sicherheit der Mitarbeiter sei gefährdet.

UN-Mitarbeiter bereiten sich auf die Heimreise aus Syrien vor. Quelle: dapd
UN-Mitarbeiter bereiten sich auf die Heimreise aus Syrien vor. Quelle: dapd

New YorkDie Vereinten Nationen stoppen vorerst ihren Einsatz in Syrien. Ein Sprecher sagte am Montag am Sitz der UNO in New York, ein Teil der Mitarbeiter vor Ort werde angesichts der sich verschärfenden Sicherheitslage abgezogen. Die UNO werde „ihre Missionen im Land bis auf Weiteres aussetzen“.

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Ein Viertel der noch in Damaskus verbliebenen hundert ausländischen Mitarbeiter könnte diese Woche abgezogen werden, während weitere Mitarbeiter aus der umkämpften Handelsmetropole Aleppo im Norden verlegt werden könnten, berichtete die UN-Nachrichtenagentur IRIN am Montag. Auch Fahrten außerhalb der Hauptstadt sollten bis auf weiteres ausgesetzt werden.

Der UN-Hilfskoordinator für Syrien, Radhouane Nouicer, sagte laut IRIN, die Sicherheitslage sei „extrem schwierig“ geworden, auch in Damaskus. Die UNO müsse ihre Präsenz und die Art ihrer Hilfsleistungen den Sicherheitsbedingungen anpassen. Die Ankündigung erfolgt wenige Tage, nachdem zwei UN-Konvois auf der Straße zwischen der zuletzt heftig umkämpften Hauptstadt und dem internationalen Flughafen von Schüssen getroffen wurden. Dabei wurden zwei österreichische Blauhelmsoldaten verletzt.

 

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