Syrien-Krise
Wie könnte die C-Waffen-Kontrolle funktionieren?

Syrien will angeblich sein Giftgas-Arsenal vernichten lassen, um einen US-Militärschlag zu vermeiden. Aber wie realistisch wäre ein solcher Deal? Experten sprechen von einem langen Weg – wenn es überhaupt so weit kommt.
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BeirutDer russische Vorschlag, Syriens Chemiewaffen-Arsenal unter internationaler Kontrolle zu vernichten, hat Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts geweckt. Bisher sind keine Einzelheiten über den von Außenminister Sergej Lawrow verkündeten und rasch von Syrien akzeptierten Plan bekannt. Aber selbst wenn ein solcher Deal zustande käme, wäre eine Umsetzung schwierig und langwierig. Das schon allein wegen des tiefen Misstrauens gegenüber der Führung in Damaskus, die bis jetzt niemals offiziell zugegeben hat, dass sie überhaupt Chemiewaffen besitzt.

So herrscht von vornherein bei vielen große Skepsis, dass das Regime von Baschar al-Assad am Ende wirklich seinen Verpflichtungen nachkäme. Es wäre nicht das erste Mal, dass es in letzter Minute eine Vereinbarung mit der internationalen Gemeinschaft treffen würde, um Zeit zu schinden, um dann über Details zu streiten und schlicht Versprechen zu brechen.

Jüngstes Beispiel war der Ruf nach einer unverzüglichen UN-Untersuchung eines mutmaßlichen Giftgas-Einsatzes nahe Aleppo im März. Die Verhandlungen zogen sich dann bis August hin, bevor eine Übereinkunft erreicht wurde.

Experten schätzen, dass das Regime über eines der größten C-Waffen-Arsenale der Welt verfügt, über etwa 1000 Tonnen an chemischen Kampfstoffen, darunter Senfgas, das Nervengas Sarin und die Chemikalie VX. Hinzu kommen jede Mengen Bomben, Raketen und Artilleriegeschosse als Trägersysteme.

Vermutungen gehen dahin, dass die Chemikalien an über 50 verschiedenen Orten lagern. Schon allein der Transport wäre angesichts der andauernden Kämpfe zwischen den Regime-Truppen und Rebellen, der damit verbundenen Sicherheitsrisiken ein Alptraum.

„Der Teufel steckt im Detail“, sagt Ralf Trapp, ein Abrüstungsberater und früherer Mitarbeiter der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag. „Keine Seite (im syrischen Bürgerkrieg) ist dafür bekannt, dass sie sich über längere Strecken an Vereinbarungen gehalten hat.“

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„Es wäre ein enormer Kraftakt“

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  • man schaue sich mal die demokratische syrische Opposition auf einer Dokumentation des russischen Fernsehens an:

    https://www.youtube.com/watch?v=aZJFeKaLfXo

  • Diese verantwortungsvolle und schrierige Aufgabe kann natürlich nur ein Land auf der Welt übernehmen und das ist die friedensnobelkomische USA. Sie haben bereits viel Erfahrung gesammelt, wie man mit den Chemiewaffen "richtig" umgeht, nämlich in Vietnam. Da sind die Menschen immer noch überglücklich, dass die Amis sie mit Chemiewaffen vom Diktator befreit haben.

    In Lybien, Afganistan und Irak nach der Befreiung durch die Amis, boomt die Wirtschaft durch alle Decken. Die Menschen dort wissen gar nicht, was sie mit so viel Wirtschaft, Wohlstand und Geld nut tun sollen.

    In Hiroschima und Nagasaki sind übrigens auch alle überglücklich, dass es die Amis gibt.

  • So lange die Verantwortlichen für die Lüge zu den Massenvernichtungswaffen im Irak nicht rechtsstaatlich verurteilt und in die Gaskammer geschickt werden (Bush % Co), sollte man besser nichts von dem glauben, was die Amis sagen.

    Die USA sind inzwischen, wie ihre israelischen Lehrmeister zu einem Haufen verkommener Lügner und NSA STASI-Spione verkommen, die außer ihren wertlosen $-Scheinen und Angriffskriegen der Welt nix mehr zu bieten haben.

    Sie sind voll in die Falle der Beschnittenen gelaufen und haben sich und ihre Wirtschaft ruiniert. Man sollte eben darauf achten, wem man dient. Und wer seine Geschicke vollkommen der Geldmacht unterordnet wird daran zu Grunde gehen.

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