Syrien
Regimegegner boykottieren Assads Reformdialog

Ein nationaler Dialog sollte die angespannte Lage in Syrien beruhigen und zu Reformen führen - doch er scheint zu scheitern. Regimegegner boykottieren die Veranstaltung der syrischen Führung.
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DamaskusDie syrische Führung ist mit dem von ihr initiierten nationalen Dialog bislang nicht sehr zufrieden. Vor allem das Fernbleiben aller bekannten Oppositionellen untergräbt die Glaubwürdigkeit der Veranstaltung, die am Sonntag in Damaskus begonnen hatte. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana zitierte die Präsidentenberaterin Buthaina Schaaban mit den Worten: „Es ist bedauerlich, dass einige Oppositionelle nicht erschienen sind.“ Die Tür stehe für sie aber immer noch offen.

Die Gegner des Regimes von Präsident Baschar al-Assad boykottieren den Dialog über wirtschaftliche, politische und soziale Reformen, weil in mehreren Provinzen immer noch auf Demonstranten geschossen wird. Außerdem waren seit Beginn der Proteste Mitte März Tausende von mutmaßlichen Regimegegner festgenommen und zum Teil schwer misshandelt worden. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter mit Sitz in London meldete, in der Nacht hätten die Sicherheitskräfte die Stadt Homs gestürmt. Ein Zivilist sei getötet worden. Mindestens 20 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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