Syrien
Romney offen für militärische US-Intervention

US-Truppen nach Syrien? Präsidentschaftsanwärter Mitt Romney hat sich in dieser Frage nun positioniert. Auch zum Iran äußerte sich der mögliche neue US-Präsident.
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ColumbusDer designierte republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney würde nach eigenen Angaben US-Truppen nach Syrien entsenden, um eine mögliche Verbreitung chemischer Waffen in dem Land zu verhindern. "Ich denke, wir müssen zu jeglichen Schritten bereit sein, um sicherzustellen, dass keine Massenvernichtungswaffen in die Hände von Terroristen fallen", sagte er am Freitag in einem Interview mit dem Nachrichtensender CBS News.

Das könne auch den Einsatz von Truppen oder anderen Maßnahmen von Freunden und Verbündeten beinhalten. Vor diesem Hintergrund hob Romney besonders das Engagement der Türkei und Saudi-Arabiens in der Region hervor.

Der voraussichtliche Herausforderer von US-Präsident Barack Obama äußerte sich auch zum Iran. Er sei zu einem Krieg bereit, um das Land von einer atomaren Bewaffnung abzuhalten, erklärte Romney.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Syrien: Romney offen für militärische US-Intervention"

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  • Na toll - erst die "Rebellen" fördern und dann ein militärisches Eingreifen fordern, um diese "Terroristen" davon abzuhalten, die örtlichen Chemiewaffen zu ergattern.
    Bei so viel Verlogenheit kann einem ja nur schlecht werden. Mal abgesehen davon, dass die USA sowohl Chemie- als auch andere international geächtete Waffen einsetzen. Naja und dass die USA gerne das iranische Öl hätten ist ja nicht neu.

  • Ja, das Mitt Romney hat es drauf: den us-amerikanischen Staatshaushalt um eine weitere Null zu ergänzen.
    Wer das bezahlen soll, was der da herumblähen möchte?
    Doch ganz gefälligst die ganze Welt:
    Den Krieg bekommt nämlich keiner mehr so richtig finanziert.
    Und das wissen alle.
    Und das macht Mitt Romney flüssig: nämlich überflüssig!

  • Na immerhin,er spricht von Terroristen.Ich dachte es handelt sich um Freiheitskämpfer,die den Syrern endlich das Joch der Diktatur abnehmen.
    Welche Amerikaner,die noch wenigstens eine Tasse im Schrank haben,wählen eigentlich solche Kriegstreiber?
    Der Mann ist ja friedensnobelpreisverdächtg.

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