Syrien
Russische und italienische Geiseln nach Austausch wieder frei

Fast zwei Monate befanden sich zwei Russen und ein Italiener in den Händen von syrischen Rebellen. Nun sind die Geiseln nach Angaben aus Moskau im Austausch gegen drei gefangene Aufständische freigelassen worden.
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MoskauKnapp zwei Monate nach ihrer Geiselnahme durch syrische Rebellen befinden sich zwei Russen und ein Italiener wieder auf freiem Fuß. Sie seien im Austausch gegen drei gefangene Aufständische freigelassen worden, teilte das russische Außenministerium am Montag in Moskau mit. Den Männern gehe es gut. Sie seien am 12. Dezember auf dem Weg vom syrischen Homs in die Hafenstadt Tartus von Rebellen verschleppt worden. Der Italiener war Medienberichten zufolge als Ingenieur in einem Stahlwerk bei Latakia tätig. Das russische Außenministerium machte keine näheren Angaben zu den Russen. Medienberichten zufolge dürften auch sie in dem Stahlwerk gearbeitet haben.

Die Geiseln seien am Sonntag frei gekommen, teilte das Außenministerium weiter mit. Die beiden Russen seien in die Botschaft nach Damaskus gebracht worden. Der Italiener werde den italienischen Behörden übergeben.

Russland gehört zu den engsten Verbündeten des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, dessen Truppen in einen Bürgerkrieg mit den Rebellen verwickelt sind. In dem seit 22 Monaten anhaltenden Konflikt kamen nach UN-Schätzungen mehr als 60.000 Menschen ums Leben. Die Regierung in Moskau hat mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat wiederholt ein härteres Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen Assad verhindert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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