Syrien Russland und China gegen Intervention

Bei einem Staatsbesuch in Peking bekräftigten die Präsidenten von China und Russland ihre Position. Die Ablehnung macht ein Eingreifen des UN-Sicherheitsrats unmöglich. Syrien weist unterdessen westliche Diplomaten aus.
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Der chinesische Präsident Hu Jintao (rechts) mit Wladimir Putin. Quelle: dapd

Der chinesische Präsident Hu Jintao (rechts) mit Wladimir Putin.

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Peking/BeirutChina und Russland sprechen sich gegen eine militärische Einmischung in Syrien aus. Beim Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Peking sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Liu Weimin, am Dienstag vor der Presse: „Beide Seiten lehnen eine militärische Intervention von außen und einen gewaltsamen Regimewechsel ab.“

Die Krise in Syrien solle durch Konsultationen zwischen den verschiedenen Parteien angemessen gelöst werden. China und Russland forderten ein möglichst schnelles Ende der Gewalt und die Aufnahme eines politischen Dialogs. Beide Länder spielten eine „positive Rolle“ bei der Lösung der Syrien-Frage, hob der Sprecher hervor.

Zum Auftakt seines dreitägigen Staatsbesuches in Peking traf Putin mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao zusammen. Neben dem Ausbau ihrer „strategischen Partnerschaft“ und der wirtschaftlichen Kooperation stehen die Krise in Syrien und der Streit um das iranische Atomprogramm im Mittelpunkt seiner Gespräche.

Gleichzeitig hat das syrische Regime am Dienstag zahlreiche westliche Diplomaten ausgewiesen. Das Außenministerium in Damaskus forderte nach eigenen Angaben unter anderen die Botschafter aus den USA, Großbritannien, Frankreich und der Türkei zum Verlassen des Landes auf. Einige der Diplomaten haben Syrien aus Protest gegen das brutale Vorgehen des Regimes gegen Kritiker bereits verlassen. Nach dem Massaker mit mehr als hundert Toten in Hula wiesen mehrere westliche Länder, darunter auch Deutschland, in der vergangenen Woche ihrerseits die syrischen Botschafter aus.

  • dpa
  • dapd
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1 Kommentar zu "Syrien: Russland und China gegen Intervention"

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  • Es geht im Syrien Konflikt nur um die Wahrung von Interessen eines benachbarten Staates, der unsere friedlichen Uboote benutzt, um sie zu schwimmenden Atombombenträgern umzubauen.

    Glückwunsch, dass unsere wahren Freunde, Russland und China hier einen klaren Kopf behalten.

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