Syrien
Schweizer Banken sperren Assads Konten

Nach den EU-Staaten hat nun auch die Schweiz die Konten des syrischen Präsidenten Baschar Assad eingefroren. Und auch aus Moskau erreichen Assad nun klare Worte.
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Genf/Moskau Das gab die Regierung am Dienstag in Genf bekannt. Sie erweiterte damit ihre in der vergangenen Woche verhängten Sanktionen auf Assad und neun weitere Verantwortliche. Die Kontensperrungen und Einreiseverbote hatten zunächst nur 13 Personen betroffen, nun umfasst die Liste 23 Regimeangehörige.

Zudem hat der russische Präsident Dmitri Medwedew seinen Amtskollegen Baschar al-Assad bei einem Telefonat zu Reformen aufgefordert. Die Führung in Damaskus sollte in einen breiten Dialog mit allen Bevölkerungsgruppen treten, sagte der Kremlchef nach Angaben seiner Sprecherin Natalia Timakowa am Dienstag. Assad habe in dem Gespräch unterstrichen, dass er nicht mit radikalen und fundamentalistischen Gruppierungen verhandeln wolle. Die EU-Außenminister hatten am Vortag wegen der Unterdrückung der Opposition in Syrien Einreiseverbote gegen Regierungsmitglieder verhängt, darunter auch gegen Assad.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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