Syrien und Iran im Verdacht
Bagdad: Nachbarländern unterstützen Rebellen

Die irakische Übergangsregierung bezichtigt Nachbarländer der Hilfe für Aufständische. Dies werde man mit Geheimdienstdokumenten nachweisen, kündigte der Außenminister an.

HB BERLIN. Die irakische Übergangsregierung hat nach eigenen Angaben Beweise dafür, dass Nachbarstaaten die Aufständischen Im Irak unterstützen. Dies werde man in den kommenden Tagen mit Geheimdienstdokumenten nachweisen, sagte der irakische Außenminister Hoschjar Sebari der britischen Sonntagszeitung «Sunday Telegraph». Namen von Ländern wollte er nicht nennen. Die Zeitung berichtet jedoch unter Berufung auf Regierungskreise, dass damit Syrien und Iran gemeint seien.

Uneins ist man innerhalb der irakischen Führung offenbar darüber, inwieweit man arabische Truppen im Land akzeptieren möchte. Regierungssprecher Guirgis Sada nannte entsprechende Angebote «wichtig und positiv». Außenminister Hoschiar Sebari betonte dagegen, er wünsche nicht, dass Nachbarstaaten des Irak Soldaten entsenden. Das Angebot der jemenitischen Regierung begrüßte er dagegen ausdrücklich. Neben dem Jemen hatte auch Jordanien eine Entsendung von Truppen in Aussicht gestellt.

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