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Syrien: Viele Tote bei Anschlägen in Aleppo

Bei mehreren Autobombenattentaten in der syrischen Metropole sollen mindestens 40 Menschen getötet worden sein. In einem türkischen Grenzdorf sind drei Menschen beim Einschlag einer Rakete aus Syrien ums Leben gekommen.

Zerstörte Häuser in Aleppo: Beobachter sprechen von mehreren Bombenanschlägen. Quelle: dpa
Zerstörte Häuser in Aleppo: Beobachter sprechen von mehreren Bombenanschlägen. Quelle: dpa

Aleppo/IstanbulBei den Explosionen in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo sind offenbar noch mehr Menschen ums Leben gekommen, als zunächst gemeldet. Mindestens 40 seien getötet und 90 verletzt worden, berichtete die oppositionelle Syrische Beobachtergruppe für Menschenrechte am Mittwoch.

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Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder von Leichen und zerstörten Gebäuden. Staatsmedien und Opposition berichteten übereinstimmend, die ersten drei Sprengsätze seien vor dem Offiziersclub auf dem Saadallah-al-Dschabri-Platz explodiert. Die vierte Autobombe ging den Angaben zufolge in der Nähe der Handelskammer in die Luft. Aktivisten meldeten, unter den Toten seien zahlreiche Angehörige der Regierungstruppen. Auch ein Hotel sei in Mitleidenschaft gezogen worden.

Aleppo war bis Juli unter der Kontrolle der Regierung. In der vergangenen Woche starteten die Rebellen eine neue Offensive, um die Stadt einzunehmen. Im Zuge der heftigen Kämpfe geriet auch der zum Weltkulturerbe zählende historische Basar in der Altstadt in Brand.

In einem türkischen Grenzdorf sind am Mittwoch beim Einschlag einer aus Syrien abgefeuerten Granate zudem drei Menschen getötet worden. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Unter den Getötete sei auch ein sechs Jahre altes Kind, berichtete der Nachrichtensender CNN Türk unter Berufung auf den Bürgermeister der Ortschaft.

Die Ortschaft Akcakale liegt unmittelbar an der Grenze zu Syrien und nahe des lange umkämpften Grenzübergangs Tell Abjad, den syrische Rebellen nach zweitägigen Gefechten eingenommen hatten.

Das Dorf war in der vergangenen Woche bereits von einer aus Syrien abgefeuerte Mörsergranate getroffen worden. Dabei waren Hauswände beschädigt worden. Zuvor waren schon mehrere Türken von Schüssen aus Syrien getroffen worden. Unter den am Mittwoch Verletzten waren auch mehrere türkische Polizisten. Die türkische Regierung hat wiederholt gegen Schüsse über die Grenze hinweg protestiert.

  • 04.10.2012, 00:29 UhrGermanenhengst

    Man darf nicht vergessen:

    Die MEISTER bzgl. kontrolliertem Sprengen sind nicht irgendwelche ex Ziegenhüter mit Bombenbastelanleitungen vom Internet, sondern immer noch die GEHEIMDIENSTE dieser Welt.

    Die sind vom Fach, Profis - da gelingt's mit höchster qualitativer Güte...

  • 03.10.2012, 21:06 UhrHansDieter

    Terroranschläge gibt es nur dort, wo Terroristen noch keine Macht haben oder die Macht wieder verloren haben. Ich gehe davon aus, dass letzteres gilt! Denn: Nach allem was über SANA Syrian arab news agency (link:http://208.43.232.81/index_eng.html)mitgeteilt wird, sind auch im Allepo die Terroristen nicht auf dem Rückzug sondern im Dezimierungsprozess - d.h. im Übergang zum Paradies.
    Was die Grenzscharmützel zur Türkei betreffen,so sollten diese sicherlich dann nicht mehr stattfinden, wenn die Türkei dafür sorgt, dass an ihrer Grenze nach Syrien eindringende oder aus Syrien zurückfliehende bewaffnete terrorristische "Freiheitskämpfer" aus der arabisch-sunnitischen Welt entwaffnet werden.

  • 03.10.2012, 13:52 UhrRumpelstilzchenA

    Herr Westerwelle, also das sind Ihre Freund in Syrien. Auf Deutsch: Zeige mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist.
    Terrorist!

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