Syrien will sich beim Sicherheitsrat beschweren
Schröder verurteilt Israels Angriff in Syrien

Der Kanzler hält den Vergeltungsschlag, mit dem Israel auf einen Selbstmordanschlag reagierte, für "nicht akzeptabel".

HB KAIRO/DAMASKUS. „Wer wie wir Deeskalation will und zurück zu einem Prozess, der zu einem Frieden führen kann, der muss zurück zu den Bemühungen des (Nahost-)Quartetts und zu dem, was in der „Road Map“ steht und was implementiert werden muss“, sagte Schröder bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak in Kairo. Der Friedensprozess werde komplizierter, „wenn, wie jetzt geschehen, die Souveränität eines anderen Landes verletzt wird. Deshalb ist die Aktion in Syrien auch nicht akzeptabel“, fügte Schröder hinzu.

Auch Mubarak verurteilte die Attacke. Die israelische Armee hatte am frühen Sonntagmorgen ein Ziel in Ein el Sahib angegriffen. Nach israelischen Angaben handelte es sich um ein Ausbildungslager der palästinensischen radikal-islamischen Organisation Islamischer Dschihad. Dies wurde von syrischen Beobachtern bestritten.

In einer schriftlichen Erklärung kündigte das syrische Außenministerium an, es werde brieflich beim UN-Generalsekretär und dem Sicherheitsrat Beschwerde einlegen und dabei Syriens Haltung darlegen.

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