Syrisches Grenzgebiet
Kurden protestieren gegen IS-Terror

Hunderte Kurden gehen in mehreren Städten Europas auf die Straßen und demonstrieren gegen die IS-Terroristen. Sie wollen die Welt auf die verzweifelte Lage in der umkämpften syrischen Stadt Kobane aufmerksam machen.
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Den Haag/BerlinKurdische Demonstranten haben am Montagabend in mehreren Städten Europas mit Protestaktionen und Besetzungen auf die verzweifelte Lage in der umkämpften syrischen Grenzstadt Kobane aufmerksam gemacht. Die islamistische Terrormiliz IS versucht derzeit, Kobane gegen den erbitterten Widerstand kurdischer Kämpfer unter ihre Kontrolle zu bringen.

Im niederländischen Den Haag drang am Montagabend eine große Gruppe kurdischer Demonstranten in das Parlament ein. Nach einem Gespräch mit der Vorsitzenden der Zweiten Parlamentskammer, Anouchka van Miltenburg, verließen die Protestierer am frühen Morgen das Gebäude wieder, berichteten niederländische Medien am Dienstag.

Am Flughafen der belgischen Hauptstadt Brüssel gab es ebenfalls eine Solidaritätsaktion von Kurden. Dort forderten Kurden ein entschlossenes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen den IS und humanitäre und militärische Hilfe für die Einwohner von Kobane.

Auch in mehreren deutschen Städten gab es Proteste mit einigen tausend Teilnehmern. In Düsseldorf und Bonn drangen die Demonstranten kurzzeitig in Gebäude des Westdeutschen Rundfunks und des Auslandssenders Deutsche Welle ein. In Berlin versammelten sich nach Polizeiangaben etwa 600 Kurden. Für den Vormittag (10.00 Uhr) war eine weitere Demonstration in der Hauptstadt angemeldet. Auch aus Hamburg, Dortmund, Münster und Essen wurden spontane Demonstrationen gemeldet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Syrisches Grenzgebiet: Kurden protestieren gegen IS-Terror"

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  • Die Kurden müssen noch mehr protestieren bis auch der letzte POlitiker aufwacht und sagt: Was tun wir den Kurden an. Die Türkei lässt keine Kurden zum Kämpfen nach Kobane und die Amerikaner haben das Bomben verlernt. Da wird eine wichtige Höhe von der Isis eingenommen und die kann man mit Bomben abtragen incl, der Isis Schlächter. Macht aber keiner.?

    Da zeigt man kurz im Nordirak wie ein Kurdischer Kämpfer versucht ein Magazin in ein G 3 Gewehr zu schieben. Damit gab es schon 1970 Probleme. Daher wurde das Bild auch nur Sekunden gezeigt.

    Den Türken kann ich nur sagen die Unterstützung der Isis wird sie teuer zu stehen kommen, wenn erst einmal Kobane eingenommen wird. Die Anschläge von der PKK werden massiv zunehmen und die Isis wird versuchen die Grenzregion der Türkei zu destabilisieren. Viel Spaß Erdogan!

  • Kurden protestieren gegen IS-Terror,
    sie sollen nicht aus sicherer Entfernung Protestieren, sondern ihren bedrängten Landsleute zu Hilfe eilen, das wäre das Gebot der Stunde.

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