Szenarien für die Währungsunion
„Euro-Austritt wäre weit teurer als erwartet“

Manche Ängste halten sich hartnäckig, das beste Beispiel: Die Währungsunion könnte auseinanderbrechen. Doch wären die Konsequenzen so drastisch, dass sich das niemand leisten kann, rechnet die UBS vor.
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DüsseldorfDie Diskussionen um ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone reißen nicht ab. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario ist allerdings gering, die UBS taxiert sie in einer Studie sogar „gegen null“. Die Schweizer Großbank hat die Konsequenzen eines Austritts durchexerziert. Das Ergebnis: Es käme viel schlimmer, als die meisten es sich vorstellen.

Was die Konsequenzen eines Euro-Austritts wären, hängt vor allem davon ab, wie reich der Abtrünnige ist. Griechenland hätte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, als wenn Deutschland die Nase voll hätte von seiner Rolle als Retter.

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  • Staaten handeln meist durch Gesetze.

    Der austretende Staat muss ein Gesetz beschließen, dass den Austritt aus dem Euro bestimmt und die Modalitäten regelt. Die anderen Eurostaaten müssen Gesetze beschließen, die Folgen des Austritts auf ihrem Hoheitsgebiet regeln.

  • @GhostofDorian

    was für ein Gesetz ? Deutsches ? Europäisches ?
    Rauswurf / Austritt sind in der EU nicht geregelt.

    Ist alles was nicht geregelt ist, erlaubt oder verboten ?

    Eine Frage, die auch die älteste Verfassungsdemokratie, die USA, immer wieder neu interpretiert, seit über 200 Jahren.

    Ich interpretiere es positiv, alles was nicht explizit verboten /strafbewehrt ist (nulla poena sine lege), ist erlaubt.

  • @arhold, ne, die UBS Studie ist über weite Strecken (21 Seiten) richtig gut, macht nur auf einer Seite ein wilde Annahme, ein Schuft ist der schlechtes dabei denkt . - )
    Und das Handelsblatt hat das richtig wiedergegeben, aber nicht wirklich hinterfragt, aber auch nicht über interpretiert, was so nicht schlechter Journalismus ist.

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