Teheran will Urananreicherung stoppen
Iran bewegt sich im Atomstreit

Der Iran zeigt sich im Streit um sein Atomprogramm kompromissbereit. Alle Aktivitäten zur Urananreicherung sollen eingestellt werden. "Wir sind zu völliger Transparenz bereit, denn wir verfolgen kein illegales Programm“, sagte Außenminister Kamal Charrasi am Dienstag nach einem kurzen Gespräch mit seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien, Joschka Fischer, Dominique de Villepin und Jack Straw.

HB TEHERAN. Der Iran hat der EU zugesagt, alle Aktitiväten zur Uran- Anreicherung auszusetzen. Außerdem will das Land das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag unterzeichnen und den Ratifikationsprozess beginnen. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen der iranischen Regierung mit den Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens in Teheran am Dienstag.

Die europäischen Außenminister akzeptierten im Gegenzug die friedliche Nutzung der Atomenergie durch den Iran. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die nach den Verhandlungen veröffentlicht wurde.

Der deutsche Außenminister Joschka Fischer, sein französischer Kollege Dominique de Villepin und der Brite Jack Straw hatten zuvor mehrere Stunden lang mit der iranischen Führung über das umstrittene Atomprogramm gesprochen. Völlig unerwartet war auch der iranische Außenminister Kamal Charrasi zu den Verhandlungen zwischen den Ministern und dem Sekretär des iranischen Sicherheitsrates, Hassan Rowhani, gestoßen. Der konservative Rowhani gilt als die entscheidende Figur zu Fragen des iranischen Atomprogramms.

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