Terror der Separatisten
Neue Bombenanschläge in Spanien

Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind am Freitag in Nordspanien zwei Menschen leicht verletzt worden.

HB/dpa PAMPLONA/SAN SEBASTIÁN. In der Kleinstadt Estella bei Pamplona explodierte vor einem Gerichtsgebäude eine Paketbombe mit einem Kilogramm Dynamit, wie die Polizei mitteilte. Zehn Minuten zuvor habe ein anonymer Anrufer im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA vor dem Sprengsatz gewarnt.

Ein junger Mann erlitt einen Gehörschaden, eine Frau musste wegen eines Schocks behandelt werden. Beide seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Wie erst später bekannt wurde, war Stunden zuvor in der baskischen Kleinstadt Andoain nahe San Sebastián eine selbst gebastelte Bombe vor dem Haus eines sozialistischen Lokalpolitikers detoniert. Der Stadtverordnete blieb unverletzt. Zwei weitere kleine Sprengsätze gingen vor dem Parteibüro der Sozialisten in der Ortschaft hoch, wie das baskische Innenministerium mitteilte. Der Ort ist eine Hochburg der Separatisten.

Erst am Dienstag waren bei Bombenanschlägen der ETA auf zwei Urlauberhotels in Alicante und Benidorm an der spanischen Costa Blanca 13 Menschen verletzt worden, darunter ein 24-jähriger Hamburger Sprachschüler.

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