Terror gegen Touristen
Weiteres deutsches Opfer in Tunesien

Terroristen in Tunesien gefasst? Eine „erste Gruppe“ sei festgenommen worden sein. Ein Netzwerk soll hinter dem Terroranschlag stecken. Der IS hatte sich zum Terrorakt bekannt. Indes gibt es ein weiteres deutsches Opfer.
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TunisNach dem Anschlag auf ein Strandhotel in Tunesien mit 38 Toten hat die Regierung erste Festnahmen bekannt gegeben. Eine „erste Gruppe“ sei gefasst worden, „eine bedeutende Anzahl von Menschen aus dem Netzwerk“, das hinter dem Täter gestanden habe, sagte der tunesische Innenminister Najem Gharsalli am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Zu dem Anschlag am Freitag am Strand in Port El Kantaoui nahe Sousse hatte sich die Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS) bekannt.

Zur Identität des zweiten deutschen Todesopfers äußerte sich das Auswärtige Amt nicht. Ein Sprecher gab auch keine Auskunft, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Er sagte nur: „Es gibt gegenwärtig keine Hinweise auf weitere deutsche Opfer. Da nach unserem Kenntnisstand die Identifizierung aller Opfer noch nicht abgeschlossen ist, können wir dies aber auch noch nicht völlig ausschließen.“ Eine Urlauberin aus Deutschland wurde verletzt.

Die tunesischen Behörden gaben am Montag bekannt, dass mehrere Verdächtige festgenommen wurden. Die Sicherheitskräfte würden jeden verfolgen, der in das Attentat verstrickt sei, sagte Innenminister Mohamed Najem Gharsalli in Sousse. Die Verdächtigen gehörten zu einem Netzwerk, das den Attentäter unterstützt habe. Einzelheiten nannte Gharsalli nicht, auch nicht die Zahl der Festgenommenen.

Indes haben die Innenminister von Deutschland, Großbritannien und Frankreich Tunesien Hilfe im Kampf gegen Terrorismus versprochen. „Wir sind hierhergekommen, um Solidarität zu zeigen mit dieser jungen und immer noch verletzlichen Demokratie“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Montag in Sousse. „Wir sind entschlossen zu zeigen, dass Freiheit stärker ist als Terrorismus.“

Deutschland unterstütze die Maßnahmen Tunesiens zum Schutz der Touristen, sagte de Maizière. „Wir wissen um die Bedeutung des Tourismus für Tunesien, haben aber auch Verantwortung gegenüber dem Schutz deutscher Staatsbürger.“ Er versprach: „Wir geben unsere Reiseempfehlungen verantwortungsvoll und umsichtig.“ Deutschland rät nicht generell von Reisen nach Tunesien ab, empfiehlt aber Besuchern, „besondere Vorsicht walten zu lassen“.

Großbritanniens Innenministerin Theresa May betonte: „Wir werden gemeinsam daran arbeiten, unsere Werte zu verteidigen.“ Es gehe darum gemeinsam sicherzustellen, „dass die Terroristen nicht gewinnen“. Drei Tage nach dem Terroranschlag besuchten die europäischen Minister das Strandhotel „Imperial Marhaba“ in Sousse, den Ort der Attacke vom Freitag.

Dort hatte ein tunesischer Student 38 Menschen erschossen, bevor er selbst getötet wurde. Unter den Opfern ist mindestens ein Deutscher. Nach Angaben des tunesischen Gesundheitsministeriums wurden bislang 20 Tote identifiziert. 16 von ihnen stammen demnach aus Großbritannien.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • jetzt wird das rumgeheule losgehen wenn die 'Zitronen und Dattelschüttler merken das die "Ungläubigen" nicht mehr kommen, da gibt's nix mehr zu verdienen.

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