Terror in der Türkei Erdogan schlägt mit Luftangriffen zurück

Nach dem Anschlag von Ankara nehmen die Behörden erste Verdächtige fest. Die Regierung macht die Kurden verantwortlich. Schon in der Nacht flog die Luftwaffe Bombenangriffe auf PKK-Stellungen.
Update: 18.02.2016 - 13:25 Uhr 44 Kommentare

Autobombe reißt 28 Menschen in den Tod

Ankara, IstanbulEinen Tag nach dem schweren Anschlag von Ankara mit 28 Toten sind bei einem neuen Angriff auf die türkische Armee im Südosten des Landes mindestens sechs Soldaten getötet worden. Ziel des Anschlags in der Ortschaft Lice in der Provinz Diyarbakir sei am Donnerstagmorgen ein Militärkonvoi gewesen, hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte.

Diese machten die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Angriff verantwortlich. Die syrische Kurdenpartei PYD hat dagegen jegliche Verantwortung für den Anschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara zurückgewiesen. „Wir haben keine Verbindungen zu dem, was in der Türkei passiert“, sagte der Co-Vorsitzende der PYD, Salih Muslim, am Donnerstag.

Nach Angaben der türkischen Führung sind 14 Verdächtige festgenommen worden. Die Zahl werde voraussichtlich noch steigen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag vor Journalisten in Ankara. Er betonte, dass die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und ihr syrischer Ableger PYD, beziehungsweise deren bewaffneter Arm YPG für den Anschlag verantwortlich seien.

„Auch wenn diejenigen an der Spitze, sei es die PKK oder der PYD, sagen, dass diese Sache nichts mit ihnen zu tun hat, so hat sich durch Informationen und Belege, die unser Innenministerium und unsere Geheimdienste verschafft haben, letztendlich ergeben, dass diese Sache ihnen zuzuschreiben ist“, sagte er. Nach Angaben der Streitkräfte flog die türkische Luftwaffe nach dem Anschlag von Ankara Bombenangriffe auf PKK-Stellungen im Nordirak. Davutoglu sagte, dabei seien 70 PKK-Kämpfer getötet worden, darunter Anführer der Organisation.

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44 Kommentare zu "Terror in der Türkei: Erdogan schlägt mit Luftangriffen zurück"

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  • Sehr geehrte Frau Forro
    und liebe Leser und aktive Kommentar Schreiber,

    Danke aber freie Meinungsäußerung kann ich verkraften solange es sachlich ist. Ich bin verhemmend gegen jede Form von Gewalt, auch schriftlicher Gewalt. Auch meine eigenen Äußerungen zu Deutschen gefallen mir im Nachhinein auch nicht, obwohl ich in Deutschland
    aufwachsen mußte.

    Schriftliche Gewalt zerreißt den Geist.

  • @Frau Monika Forro

    Da Sie sich in Russland auskennen, wie sieht es mit Sprachkursen aus?
    Meinen Sie, die Regierung Putin bietet Kurse für die deutschen leistungsbereiten Einwanderer an? Die würden dann auch voll auf Regierungslinie liegen, kennen sich mit Merkel-Deutschland aus.

    Aushängeschild - seht mal, die ersten Deutschen kommen schon?

    Und vor allen Dingen, keine funktionale Analphabeten, die kommen zu Merkel.

  • Vollkommen falsch.

    Ohne Gastarbeiter hätte Deutschland damals entweder nicht oder wesentlich verzögerter aufgebaut.

    Entweder sind Sie zu jung oder Sie haben zur damaligen Zeit nicht in Deutschland gelebt - zumindest nicht im westlichen Teil.

  • Herr Deli,

    Was hält Sie denn noch in ihrer Schrott-EU?

    Gehen Sie doch nach Russland. Dort habe ich schon gelebt - keiner, der hier jammert, wird es dort länger als einen Monat aushalten. Zwecks besserer Integration sollten Sie dann auch sofort Russisch lernen und Ihre freie Meinungsäußerung einstellen.

  • Falsch Herr Otto.

    Gäste haben Sie vielleicht zu Ihrem Geburtstag.

    Urlauber in Deutschland sind meist auch Gäste.

    Der geschätzte Rest, der in Deutschland lebt oder dort seinen Wohnsitz hat, gehört dazu.

    Zur Verdeutlichung. Dort wo ich momentan lebe, gehöre ich auch dazu und bin alles andere als ein Gast. Versuchen Sie mal Ihre Scheuklappen abzulegen.

  • Herr Cetinkaya

    Gratulation zu Ihrem treffenden Kommentar!

    Die Herrschaften, die hier posten, stellen eine mit sich und der gesamten Welt unzufriedene Minderheit dar. Es handelt sich genau genommen nicht um typische Deutsche, sondern um Menschen, die Deutschland integrieren müsste. Aufgrund der Altersstruktur und der Voreingenommenheit ist dies nicht mehr möglich. Es Grossteil von Ihnen hat möglicherweise noch nie die Landkreisgrenze, wo sie wohnen, ueberschritten. Zumindest führen Sie sich so auf, dass man das annehmen möchte.

    Meine türkischen Freunde und Bekanntschaften schätze ich durchweg sehr und werde von Ihnen als Frau und Geschäftspartnerin ebenso wertgeschätzt.

    Lassen Sie sich daher nicht beirren oder gar erzürnen.

    Es geht um gesellschaftliche Spalterei, wenn Ängste und Ressentiments in Foren missbraucht und von manchen Politikern mitder gleichen Niveaulosigkeit verbreitet werden. In Wahrheit sind Zuendler und geistige Brandstifterziemlich arme Würstchen. Ein Teil hat nur dieses Forum als Zuhörerschaft. Schon irgendwie traurig!

    Gruß aus dem im Ausland lebenden einer Deutschen.

  • Herr Marc Otto@
    Und die Türken kommen nicht in die Schrott-EU, da sind die Polen u.s.w vor.
    So wie Ihre Führerin, Herr Otto, mit ihren Gästen aufgelaufen ist, wird sie mit den Türken abfahren.

  • Das ist ein Schwätzer vor dem Herrn.

  • Herr Senol Cetinkaya@Erst haben euch die Gastarbeiter zum Wohlstand verholfen und jetzt?
    Das waren Eltern und nicht die Gastarbeiter und schon gar nicht die Türken, die den Wohlstand erarbeitet haben, guter Mann. Als ich Kind war, gab es hier kaum Gastarbeiter, Sie Schlaumeier von Irgendwo.

  • Porphezeiungen sagen ja aus, dass Russland bald in Instanbul stehen wird.

    Die Grenzsicherung dürfte dann Sache der Russen sein. Aber wenn der Russe erst einmal die Türkei besetzt hat, dann wird es eng für die illegalen Eindinglinge (off. Flüchtlinge).

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