Terror in Frankreich
„Einheit, Freiheit und Menschlichkeit werden siegen“

Vor drei Monaten traf der Terror die Côte d'Azur. Nun erinnert Frankreich mit allen zeremoniellen Ehren an die Opfer - und Präsident Hollande beschwört den „Kampf für die Freiheit“.

Mit einer emotionalen Gedenkfeier auf dem Schlosshügel von Nizza hat Frankreich an die 86 Opfer des Anschlags vom 14. Juli erinnert. Die Attacke auf der Strandpromenade der Mittelmeerstadt habe der nationalen Einheit gegolten, sagte Staatspräsident François Hollande am Samstag. „Diese unheilvolle Absicht wird scheitern. Einheit, Freiheit und Menschlichkeit werden am Ende siegen.“

Ein 31-Jähriger war am französischen Nationalfeiertag mit einem Lastwagen durch die Menschenmenge auf dem bekannten Küstenboulevard gerast, bis die Polizei ihn erschoss. Rund 2500 Menschen nahmen an der nationalen Gedenkzeremonie teil, darunter etwa 800 Angehörige der Opfer und Überlebende. Außerdem waren zahlreiche Politiker in die Mittelmeerstadt gereist. Die Zeremonie mit militärischen Ehren fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt, nur geladene Gäste hatten Zugang.

Zwei Darsteller der örtlichen Oper trugen die Namen der 86 Toten vor, Schüler legten für jeden eine weiße Rose nieder. Mit einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmer der Opfer, bevor ein Kinderchor die Nationalhymne Marseillaise sang. „Unsere Trauer ist unbeschreiblich“, sagte eine Vertreterin der Opferorganisation Promenade des Anges (zu Deutsch: Promenade der Engel). „Wir sind es uns schuldig, sie nie zu vergessen.“

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„Einheit, Freiheit und Menschlichkeit werden siegen“

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Worte von Hollande

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