Terror in Kenia
Die Angst vor den Extremisten

Die terroristische Attacke auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi überraschte die Welt in ihrer Brutalität. Doch Taten wie diese werden von Islamisten schon lange angekündigt. In Kenia herrscht nun die Terrorangst.
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Addis Abeba/NairobiEine bange Frage treibt derzeit fast alle Kenianer um: Ist die brutale Attacke auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi erst der Anfang einer langen Kette von Islamisten-Anschlägen? Müssen sie mit der Terrorangst zu leben lernen - jedes Mal, wenn sie einkaufen gehen, mit dem Bus fahren oder in ein Restaurant gehen? Denn die Al-Shabaab-Miliz hat unmissverständlich klar gemacht, dass es für das ostafrikanische Land keinen Frieden geben wird - jedenfalls nicht, solange kenianische Truppen im Nachbarland Somalia stationiert sind. Ist Westgate der schreckliche Anfang eines langen Alptraums?

„Kenianisches Volk, wenn Ihr Frieden in Eurem Land haben wollt, dann sagt Eurer Regierung, dass sie ihre Streitkräfte aus unserem Land zurückziehen soll - sonst werdet Ihr noch mehr Blutbäder in Eurer Heimat erleben“, sagte Al-Shabaab-Sprecher Sheikh Ali Mohamud Rage am Sonntagabend dem somalischen Radiosender Andulus. Es werde eine neue Anschlagswelle in Nairobi geben, kündigte er an. Und seine Mujaheddin-Kämpfer würden dabei auch „neue Taktiken“ anwenden.

Auch in Kenias Nachbarland Uganda ist die Sorge groß, denn das Land hat ebenfalls Tausende Soldaten in Somalia stationiert. Kampala verstärkte bereits die Sicherheit an den Grenzen. Die Al Shabaab hatte in Uganda 2010 schon einmal einen blutigen Anschlag mit über 70 Toten verübt.

Was die Extremisten - alle Extremisten - so gefährlich macht, ist, dass sie für ihre Überzeugungen den eigenen Tod in Kauf nehmen. Aus dem Westgate-Einkaufszentrum konnte Berichten zufolge einer der Täter zusammen mit flüchtenden Menschen entkommen. Er beschmierte sich mit Blut der Opfer und gab vor, verwundet zu sein. Im Krankenhaus angekommen, zückte er eine Waffe und ermordete drei Patienten. Dann richtete er die Pistole gegen sich selbst.

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Die Angst vor den Extremisten

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Forderung: Abzug aus Somalia

Kommentare zu " Terror in Kenia: Die Angst vor den Extremisten"

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  • Dieses feige Gesindel, das hinterhältig Menschen tötet, gehört von der ganzen Welt gejagt!

    Solche fehlgeleiteten Idioten und das im 21. Jahrhundert, unglaublich!!!!

    Wo bleiben da die lauten Töne der "normal" gläubigen Muslime?

    Haben sie alle Angst vor diesen hinterhältigen Terroristen, die im Namen eines Glauben glauben sie könnten sich Rechte herausnehmen die an Unmenschlichkeit kaum noch zu überbieten sind???

    Wo bleibt der Aufschrei derer, die zusehen wie im Namen ihres Glaubens heute bestialisch gemordert wird?

  • Israeel wird diesen Anschlag mit Recht rächen und Somalische Stellungen der Terroristen angreifen. Das wird nach Abschluss des Anschlages auf ein EKZ mit israelischen Besitzer klar sein. Der Westen muss Kenia mehr schützen und gemeinsam eine Pufferzone an der Grenze zu Somalia einrichten, die undurchdringbar ist.

    Im übrigen können die Amerikaner die immer gerne mit unseren Grünen und Roten Krieg führen, einen Krieg gegen die Terroristen in Somalia führen. Das wäre mal sinnvoll nach all den Leid.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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