Terrorgefahr bei Olympia
US-Athleten sollen auf „Stars and Stripes“ verzichten

Die US-Regierung warnt ihre Athleten, Team-Kleidung mit der amerikanischen Flagge in der Öffentlichkeit zu tragen – aus Angst vor Terroranschlägen. Für den Notfall stehen zwei Kriegsschiffe im Schwarzen Meer bereit.
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WashingtonDie USA warnen ihre Sportler bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi zur Vorsicht. Es sei nicht ratsam, außerhalb der Sportstätten und des olympischen Dorfes offen die Team-Kleidung mit der US-Flagge zur Schau zu tragen.

Mit Blick auf Terrordrohungen meinen Regierungsbeamte in Washington, es lägen Notfallpläne für Sotschi vor – Einzelheiten dazu wurden allerdings nicht bekannt. Zwei Wochen vor Eröffnung der Winterspiele äußerte sich auch Verteidigungsminister Jack Hagel zur Sicherheitslage.

Auffällige Kleidung der US-Mannschaft Team USA könne außerhalb akkreditierter Bereiche die Sicherheit der Sportler gefährden, erklärte eine Sprecherin des State Department am Freitag. Eine entsprechende Warnung habe das Nationale Olympische Komitee der USA herausgegeben. Solche Warnungen gebe es aber auch bei anderen Großereignissen und internationalen Veranstaltungen, fügte die Sprecherin Marie Harf hinzu.

Nach zwei Terroranschlägen mit insgesamt 34 Toten in Wolgograd hatten die USA zudem Russland-Reisende vor Terrorismus, Kriminalität und den Gesetzen zu homosexueller Propaganda gewarnt. Der Reisehinweis ist bis eine Woche nach dem Ende der Winterspiele und den anschließenden Paralympics am 16. März gültig.

Regierungsbeamte im State Department sprachen am Freitag von „recht großen Notfallplänen“ für Sotschi für den Fall von Terrorangriffen. Es wurde aber nicht gesagt, wie die Pläne genau aussehen und wie viel US-Sicherheitspersonal in Sotschi vor Ort sei. Es hieß lediglich, Sportler und Funktionäre würden von Sicherheitsleuten begleitet. Konkrete Evakuierungspläne für den Notfall gebe es aber nicht. Die Regierungsbeamten wollten namentlich nicht genannt werden.

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