Terrorismus
Blutbad bei Anschlag auf Moschee in Pakistan

Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in Pakistan sind nach Angaben eines Regierungsvertreters mindestens 48 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in der Moschee im Nordwesten des Landes während des Freitagsgebetes in die Luft.

Der Sprengsatz explodierte während des Freitagsgebetes, zu dem sich rund 300 Gläubige in dem Gotteshaus in der Ortschaft Bagiari versammelt hatten. "Der Attentäter kam zu Fuß, er sprengte sich während des Gebets in die Luft", sagte der örtliche Chef der Gemeindeverwaltung, Tariq Hayat Khan.

Die pakistanischen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gelten als Hochburg der Extremisten und Rückzugsraum für im Nachbarland aktive Taliban-Kämpfer und El-Kaida-Terroristen. In dem Khyber-Stammesgebiet werden immer wieder Angriffe auf Nachschublieferungen für die ausländischen Soldaten in Afghanistan verübt. Die Route über den Khyber-Pass ist die wichtigste Nachschubverbindung für die Internationale Schutztruppe Isaf.

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