Terrorismus
Pakistan entgeht knapp weiteren Anschlägen

Die pakistanische Polizei hat nach eigenen Angaben einen möglichen Terroranschlag verhindert. Sicherheitskräfte entdeckten in der Nähe von Islamabad mindestens zwei Fahrzeuge mit 1 000 Kilogramm Sprengstoff. Nach den Terroranschlägen auf die dänische Botschaft in Islamabad vor vier Tagen bleibt die Lage in Pakistan damit angespannt.

HB ISLAMABAD. Sechs Verdächtige seien bei der Aktion in der Garnisonsstadt Rawalpindi am späten Donnerstagabend festgenommen worden, erklärte ein Polizeisprecher am heutigen Freitag. Ob der Sprengstoff zur Zündung vorbereitet war, sagte der Sprecher nicht.

Aus Sicherheitskreisen verlautete, die Festgenommenen stünden im Verdacht, einen Anschlag auf "sensible Einrichtungen" geplant zu haben. In Rawalpindi befinden sich das Hauptquartier des pakistanischen Heeres und die Residenz von Präsident Pervez Musharraf. Die Stadt liegt zwölf Kilometer von der Hauptstadt Islamabad entfernt.

Erst am Montag waren bei einem Autobombenanschlag auf die dänische Botschaft in Islamabad sechs Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag bekannte sich am Donnerstag das Terrornetzwerk Al Kaida in Afghanistan.

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