Terrorwarnung
„Al-Kaida-Anhänger haben über große Anschläge geredet“

Barack Obama hat auf einen Schlag über 20 US-Botschaften und Konsulate auf der ganzen Welt schließen lassen. Hochrangige Al-Kaida-Anhänger sollen über „große Anschläge“ geredet haben. Die Vorbereitungen liefen bereits.
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WashingtonDieses Mal wollte Präsident Barack Obama ganz klar nichts, aber auch gar nichts anbrennen lassen. Sicherheitsexperten stimmen darin überein: Die Schließung von mindestens 25 Botschaften und Konsulaten der USA auf einen Schlag am Wochenende wegen einer möglichen Terrorbedrohung ist ein außergewöhnlicher, dramatischer Schritt. „Das habe ich noch nicht erlebt“, sagte etwa der frühere CIA-Beamte Robert Baer dem Sender CNN.

Die USA haben zudem ihre aus Sorge vor Anschlägen verfügten Botschafts-Schließungen verlängert und ausgeweitet. Einige der betroffenen Botschaften würden bis kommenden Samstag geschlossen bleiben, zudem sollten zusätzliche Vertretungen schließen, teilte das Außenministerium am Sonntag in Washington mit.

Was also steckt dahinter? Die Bedrohung sei die „ernsteste“ seit längerem, ließen Washingtoner Regierungsbeamte durchblicken. „Eine Entscheidung, so viele Botschaften dichtzumachen und zugleich für einen Monat eine weltweite Reisewarnung auszugeben, legt nahe, dass die Bedrohung real und in einem fortgeschrittenen Stadium ist“, analysierte auch Bruce Riedel, Sicherheitsexperte am renommierten Brookings-Institut.

Auf jeden Fall wurde klar, dass Obama nach dem politischen Wirbel um den Anschlag von Bengasi im vergangenen Jahr kein Risiko eingehen, Kritikern keine neue Flanke bieten wollte. Sicherheitslücken im Vorfeld der Terrorattacke auf das Konsulat in der libyschen Stadt am 11. September 2012 hatten den Republikanern bis weit in dieses Jahr als Munition gedient. Jetzt signalisierte der Präsident demonstrativ, dass er im Zweifelsfall lieber zu viel des Guten als zu wenig tut, wenn es um die Sicherheit der Amerikaner weltweit geht - einschließlich der Botschaftsangehörigen.

Zwar zog sich Obama an seinem Geburtstagswochenende vorübergehend auf den Präsidenten-Landsitz Camp David zurück. Aber das Weiße Haus ließ die Öffentlichkeit flugs wissen, dass der Chef nicht die Champagnerkorken knallen lassen werde, während Terroristen lauerten. Der Präsident habe sein Sicherheitsteam angewiesen, alle nötigen Schritte zum Schutz des amerikanischen Volkes zu treffen, und er überzeuge sich ständig davon, dass das geschehe, verlautete aus der Regierungszentrale.

Und prompt erntete Obama auch Lob von republikanischer Seite. „Bengasi war ein schreckliches Versagen“, sagte Senator Lindsey Graham am Sonntag. „Diesmal tut der Präsident alles Nötige. Er hat anscheinend aus Bengasi gelernt.“

Was tun im Fall einer Terrorbedrohung? „Das ist immer eine Gratwanderung“, sagt Sicherheitsanalystin Frances Townsend. „Man darf nichts riskieren, aber man muss auch vermeiden, dass die Bevölkerung unnötig verängstigt wird oder sogar Panik ausbricht.“ Obamas Maßnahmen seien im Lichte der geheimdienstlichen Erkenntnisse aber ganz eindeutig „gerechtfertigt“.

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  • "USA: Terrorangst als Ablenkung von der Spionage-Affäre"
    das war der urspruengliche Titel dieses Artikels, weshalb wurde er ( Druck von ogben ??) geaendert.?
    Deutschlands freie Presse......

  • wahl-o-meter sagt überhaupt nichts aus, sondern zeigt nur, wer mit welchen Aussagen übereinstimmt, nicht wen er wählen würde.
    Das ist schon ein Unterschied.
    Und wenn Sie sich der AfD zuwenden, können Sie besser den Stimmzettel ungültig machen und damit aussagen, das Sie unzufrieden sind. AfD ist nur eine FDP in anderer Farbe und Steigbügelhalter für Merkel. Es ist reine Phantasie zu glauben das AfD etwas ändern könnte - zumal im Parteiprogramm bei 23 Punkten der Satzanfang " Wir fordern..." steht, nicht "Wir werden...". Das ist ein gravierender Unterschied,zudem muß AfD mit irgendjemandem koalieren, um etwas sagen zu können; mal abgesehen vom durchsetzen.
    Also dann lieber ungültig "wählen" - was übrigens auch die Nicht- und Protestwähler machen sollten, um eine klare und unmissverständliche Aussage nach Berlin zu schicken.
    der übliche Standartsatz von Merkel: "Der Wähler hat entscheiden" wird ihr dann im Hals stecken bleiben.

  • Habe doch tatsächlich den Link vergessen - hier ist er:

    Titel: "Hillary Clinton : We created Al-Qaeda"

    http://www.youtube.com/watch?v=Dqn0bm4E9yw

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