
HB JOHANNESBURG. Der Sprecher des Außenministeriums sagte weiter, sobald die Sicherheitslage es zulasse, würden die Einrichtungen wieder geöffnet. Neben der Botschaft in Pretoria verfügen die USA über Konsulate in Johannesburg, Durban und Kapstadt.
Die südafrikanische Polizei teilte mit, die Geheimdienste arbeiteten an dem Fall. Es seien bestimmte Dinge vorgefallen, die Ermittlungen dauerten noch an. Einzelheiten nannte die Polizei vorerst nicht. Im kommenden Jahr wird in Südafrika die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen. Das Land selbst galt bisher nicht als mögliches Ziel von Terroristen.
Somalische Rebellen hatten vorige Woche mit Vergeltung für den Tod eines hochrangigen El-Kaida-Mitglieds gedroht, das laut somalischen Regierungskreisen bei einem US-Luftangriff ums Leben gekommen war. Bisher waren aber keine Verbindungen der somalischen Aufständischen nach Südafrika bekannt. Bei Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 1998 starben 224 Menschen.