Test der Gefechtsbereitschaft: Nato über Russlands Manöver informiert

Test der Gefechtsbereitschaft
Nato über Russlands Manöver informiert

Die Nato-Außenminister blicken mit Sorge auf die Machtdemonstration Wladimir Putins an der Grenze zur Ukraine und betonen deren Autonomie. Allerdings, so Nato-Generalsekretär Rasmussen, war das Bündnis zeitig im Bilde.
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BrüsselDie Nato hat das Recht der Ukraine, selbst über ihre Sicherheits- und Außenpolitik zu entscheiden, unterstrichen. Bündnis-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen teilte am Mittwoch nach einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister mit, die Allianz sei von Russland pflichtgemäß über Manöver im Westen des Landes informiert worden.

Die Minister betonten in einer Erklärung, die Nato werde weiterhin die ukrainische Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität unterstützen. Auf die Frage, ob dies angesichts der russischen Manöver eine Warnung an Russland sei, antwortete Rasmussen: „Das ist vor allem eine Botschaft der Solidarität und der Unterstützung an das ukrainische Volk. Wir akzeptieren das Prinzip, dass jede Nation das natürliche Recht hat, selbst über Bündnisse, Außenpolitik und Sicherheitspolitik zu entscheiden.“

US-Außenminister John Kerry sagte am Mittwoch vor Journalisten, eine Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine wäre ein schwerwiegender Fehler. Russland habe sich wiederholt gegen ausländische Militärinterventionen etwa in Libyen oder Syrien ausgesprochen. Jetzt solle sich das Land an die eigenen Mahnungen halten.

Russlands Präsident Wladimir Putin ordnete an, die Gefechtsbereitschaft der im Westen stationierten russischen Armee zu überprüfen. Auch die Luftlandetruppen sollten einbezogen werden, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge. Geprüft werden solle die Bereitschaft in Krisensituationen sowie bei militärischer Bedrohung, sagte Schoigu. Die Prüfung erfolge in zwei Etappen ab sofort bis zum 3. März.

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