Test stelle keine Gefahr für Japan dar
Japan und Südkorea spielen Raketentest in Nordkorea herunter

Japan und Südkorea haben am Montag den Test einer nordkoreanischen Kurzstreckenrakete vom Vortag heruntergespielt.

HB TOKIO. „Es scheint Tatsache zu sein, dass Tests von Zeit zu Zeit durchgeführt wurden. Es gibt nichts besonderes dazu zu sagen“, erklärte der japanische Regierungssprecher Hiroyuki Hosoda Reportern in Tokio. Der Start einer solchen Rakete stelle keine Gefahr für Japan dar, sagte der Chef des Verteidigungsamts, Yoshinori Ono. Nordkorea hatte am Sonntag nach amerikanischen Erkenntnissen eine Kurzstrecken-Rakete über dem Japanischen Meer (Ostmeer) getestet. Japan konnte diese Information Hosoda zufolge allerdings zunächst nicht bestätigen.

Es sei unwahrscheinlich, dass solch eine Rakete mit einer Reichweite von etwa 100 Kilometern mit einem atomaren Sprengkopf bestückt werden könne, wurde der stellvertretende südkoreanische Außenminister Song Min Soon von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap in Seoul zitiert. Der Raketentest könne auch nicht mit dem Atomstreit mit Nordkorea in Verbindung gebracht werden.

Song, der auch Seouls Chefunterhändler für die Sechs-Länder- Gespräche über eine Beendigung des nordkoreanischen Atomprogramms ist, bekräftigte, dass Südkorea bisher keine Anzeichen für Vorbereitungen auf einen möglichen Atomwaffentest in Nordkorea entdeckt habe. Er bestritt Medienberichte, wonach Südkorea von den USA gewarnt worden sei, dass Nordkorea möglicherweise einen unterirdischen Test für frühestens Juni vorbereite.

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