Diskussion: Kommentare zu: Irland-Krise eskaliert, doch die Panik bleibt aus

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 30.09.2010, 11:22 UhrAnonymer Benutzer: Miriam

    Geld drucken.....Geld drucken....
    Um den Supergau hinauszuzögern.....
    Den dürfen wir dann alle umso stärker ausbaden !
    Dank sei unseren verlogenen, korrupten Politikern und uns - dem SCHLAFENDEN VOLK !!!!!!!!!!!!

  • 30.09.2010, 11:34 UhrAnonymer Benutzer: Hansi

    Mehr Staatsanleihen, mehr Staatsanleihen, mehr Staatsanleihen... jetzt wohl auch noch EU-Gemeinschaftsanleihen. Es gibt Probleme - also einfach noch mehr Geld leihen bzw. drucken. Oder wie die EZb es zu nennen beliebt, Stützung des bondmarkts.

    Mit einem Wort: "Weimar".

  • 30.09.2010, 11:42 UhrAnonymer Benutzer: nettozahler

    @Miriam
    Richtig Miriam. Wir brauchen noch'n bischen mehr inflation. Nur so könnten in Zukunft die Staaten ihre Schulden besser tilgen. Schlecht für den, der was auf der hohen Kante hat. Darum auch der hohe Goldpreis. Lieber inflationsraten von ca. 6 % als der totale Zusammenbruch und Geldverlust.

  • 30.09.2010, 11:53 UhrAnonymer Benutzer: Adenauer

    Hätten die iren eine so gut funktionierende Demokratie wie in island würde es einen Volksentscheid zur banken- und Entschädigungsfrage geben. Damit würde der Souverän entscheiden. Der Unbill und die Ausschreitungen wären vom Tisch. So erweckt es den Anschein, als ob sich das Parlament gegen den Willen des Souveräns stellt.
    Ach so? Evtl. geht die bank pleite? Na und? Seit es banken gibt gehen banken pleite.

  • 30.09.2010, 11:56 UhrAnonymer Benutzer: RobCritic

    Die bemerkenswerte Ruhe, mit der man den ganzen kritischen und gefährlichen Problemen gegensteuert sowie die erstaunliche Selbstzufriedenheit zeugt ganz klar von einer Sache. Man hat sich "da oben" schon längst damit abgefunden, dass der ganze Dreck früher oder später sowieso in einer starken inflation bzw. Währunsgreform münden muss.
    Das gleiche Verhalten sehen wir momentan auch in den USA.
    Nach dem Motto: Ach was solls. Dann lass uns doch einfach ein bisschen mehr Geld drucken.

    ich muss mal ein wenig googlen. Vielleicht finde ich ja bei ebay auch irgendeine Gelddruckmaschine. Die könnte ich jetzt gut gebrauchen. Wenn schon die Regierungen drucken, sollte es den bürgern doch erlaubt sein, oder?

  • 30.09.2010, 12:17 UhrAnonymer Benutzer: A. Prenden

    ich bin gespannt was wir in Zukunft mit all diesen banken anfangen sollen, wenn die Wirtschaft am boden liegt und die bürger wieder anfangen mit Tauschgeschäften um zu überleben!!! Laßt uns eine Ölbohrplattform im Mittelmeer umfunktionieren und wir laden dort alle banken und gleich noch die nichtgewählten undemokratischen EUliten ab und beginnen wieder zu leben!!!

  • 30.09.2010, 12:18 UhrAnonymer Benutzer: Ondoron

    O Gott, was für ein armseliger bericht des Handelsblatts. Anstatt mal zu analysieren, was das den deutschen Steuerzahler kostet, was es bedeutet, dass die EZb Geld ohne Ende druckt, was es bedeutet, dass der Euro in Deutschland für Vermögensvernichtung sorgt, wird nur das "politische Projekt" Europa hochgehalten. Von der Anti-Euro-Konferenz in berlin mit den 4 bekannten Euroskeptikern fehlt natürlich jedes Wort. Nach Staats-TV haben wir jetzt auch noch die Gleichschaltung der Presse im Sinne der EULiTEN in brüssel. Wir sind auf dem Weg in die EUSSR, und die Gutmenschen haben es noch nicht bemerkt; sie sind nur die nützlichen idioten. Freiheit wird eingeschränkt, und die antidemokratischen Tendenzen haben gefährliche Ausmasse erreicht. ich empfehle den Redakteuren ganz dringend, Hayek zu lesen!

  • 30.09.2010, 12:22 UhrAnonymer Benutzer: malz

    Liebe, Freude, Eierkuchen

  • 30.09.2010, 12:25 UhrAnonymer Benutzer: Domenq

    Die vielen jungen Leute ohne "blassen Schimmer" taugen nicht als Autoren.

    Es ist also fabelhaft, dass jetzt jedes neugeborene irische Kind mit 10.000,- Euro Schulden ZUSÄTZLiCH ins Leben startet. Wohl gemerkt: ZUSÄTZLiCH allein durch diese "Rettung"...

  • 30.09.2010, 12:56 UhrAnonymer Benutzer: Peter

    "Der Rettungsschirm ist wie ein neues Löschfahrzeug", sagt Rainer Guntermann, Volkswirt bei der Commerzbank: "Es ist poliert, mit 440 Mrd. Euro aufgetankt und hat jetzt mit den Dreifach-A-Ratings sogar ein Nummernschild."
    Was wir von den Triple-A´s halten dürfen, haben wir bereits bei den Wiederverbriefungen der Subprime-Kredite gemerkt. Mein Nummernschild heißt deshalb Au-Ag und sonst nichts.
    Die banker lassen sich nicht wirklich in die Karten schauen. Man muss ihnen die Würmer immer einzeln aus der Nase ziehen, und viel zu oft zeigt sich 1. dass es schlimmer kommt und 2. als man denkt. ich erinnere hier nur an die "Rettung" der HRE. Erst waren es 15 Mrd., dann 35, heute 140.
    Es heißt immer, wir (die Steuerzahler) müssten den Euro retten. Mir schwant immer mehr, dass dies nicht wahr ist. Es geht nicht wirklich um den Euro als Gemeinschaftswährung, denn der bankrott eines Eurolandes kann durchaus in Euro abgerechnet werden, ohne ihn deshalb abzuschaffen oder das Land aus der Eurozone auszuschließen. Es sind die schier unglaublichen Massen an Anleihen dieser Staaten, die von den "systemrelevanten" banken anderer Staaten der Eurozone gehalten werden und diese banken zu Fall zu bringen drohen.

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