Texas-Gouverneur
Perry will Soldaten in Drogenkrieg schicken

Im US-Wahlkampf geht es heiß her: Der Gouverneur von Texas erwägt als Präsident US-Truppen über die Grenze nach Mexiko zu schicken. Die Soldaten sollten die Drogenkartelle eliminieren und von der Grenze fernhalten.
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WashingtonDer Gouverneur von Texas, Rick Perry, kann sich im Falle seiner Wahl zum US-Präsidenten ein Eingreifen von US-Truppen in den mexikanischen Drogenkrieg vorstellen. „Es bedarf vielleicht unseres Militärs in Mexiko“, um in Zusammenarbeit mit der dortigen Regierung die Drogenkartelle zu eliminieren und von der Grenze fernzuhalten, sagte der Republikaner laut „New York Times“ bei einem Wahlkampfauftritt im US-Staat New Hampshire.

Perry führt derzeit Umfragen zufolge im Rennen um die Nominierung des Präsidentschaftskandidaten seiner Partei. Er sei sich nicht über alle Szenarien des Kampfs gegen die Drogenkartelle im Klaren, räumte der Gouverneur ein. „Aber ich denke, es ist wichtig für uns, mit ihnen zusammenzuarbeiten, damit dieses Land nicht scheitert.“ Der „New York Times“ zufolge will Perry mit den Äußerungen sein Profil bei den heißen politischen Eisen Grenzsicherheit und illegale Einwanderung schärfen, nachdem ihm im Wahlkampf Rivalen vorgeworfen hatten, bei diesen Themen zu nachgiebig zu sein.

Der Zeitung zufolge sammelt die US-Regierung bereits mit der Hilfe von unbemannten Flugrobotern tief im Inneren des Nachbarlandes Informationen über den Drogenschmuggel. Washington erlaube zudem den mexikanischen Behörden Operationen von amerikanischem Boden aus gegen Rauschgifthändler. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte aber bereits klar gemacht, dass ihre Rolle Grenzen habe.

Nach einem von der Politik-Webseite realclearpolitics.com ermittelten Durchschnitt mehrerer Umfragen führt Perry unter den republikanischen Bewerbern um das Präsidentenamt. Dicht hinter ihm liegt Mitt Romney. Danach folgt mit großem Abstand der Pizza-Unternehmer Herman Cain.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Texas-Gouverneur: Perry will Soldaten in Drogenkrieg schicken"

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  • Früher hat de facto Afganistan KEINE Drogen exportiert
    Heute kommen 90% der (Mohn) Weltdrogen aus Afganistan.

    Geht es noch deutlicher, warum die Nato in Afganistan ist.

  • wenn Sie hier leben wuerden oder muessten koennten Sie wohl einen Menschen verstehen. Ich mache keine Politik, gab nur meine Lebenserfahrungen mit. DerMann ist nur BLah-blah,er weiss den Menschen das zu sagen was sie hoeren wollen. Das mitder CIA ist ausser meiner Erkenntnis.Kann ja sein,was wuenschen Sie wie ich gegen die CIA vorgehen soll.?

  • Super, er wirde den Afganistan Krieg beenden, denn auch unsere Soldaten schützen da den Drogenanbau.

    Das schimmste Drogenkartell ist der CIA

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