Todesnachricht im Internet verbreitet
Extremisten melden Tod von japanischer Geisel

Die Entführer eines Japaners im Irak haben im Internet dessen Tod verkündet. Auf einem Foto ist ein toter Asiat zu sehen.

HB BERLIN. Es deutet vieles darauf hin, dass der im Irak entführte Japaner Akihito Saito nicht mehr lebt. Im Internet verbreitete die muslimische Extremistengruppe Ansar-al-Sunnah-Armee die Todesnachricht. Dazu stellte sie das Bild eines blutverschmierten, toten Mannes asiatischer Herkunft.

Zwar hielt sich das japanische Außenministerium am Samstag mit einer offiziellen Bestätigung des Todes Saitos noch zurück, der Bruder des Entführten sagte jedoch im japanischen Rundfunksender NHK, das Außenministerium sei sich «ziemlich sicher», dass Saito auf den Bildern zu sehen sei. «Wir glauben zu 90 Prozent, dass er tot ist,» sagte Hironobu Saito.

Die Ansar al Sunna Armee hatte sich vor knapp drei Wochen zu der Entführung bekannt. Die Extremistengruppe forderte für eine Freilassung, dass die japanischen Truppen den Irak verlassen sollten. Darauf war die Regierung in Tokio nicht eingegangen.

Saito, der für eine Sicherheitsfirma in Bagdad arbeitete, war Anfang Mai mit einem Konvoi in einen Hinterhalt geraten und verschleppt worden.

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