Tote bei Schießerei
Fortsetzung des Terrors in Usbekistan

Usbekistan kommt nicht zur Ruhe. Nur einen Tag nach den Terroranschlägen mit 19 Toten haben weitere Explosionen die zentralasiatische Republik erschüttert. Nach einer Bombenexplosion am Stadtrand der Hauptstadt Taschkent tötete die Polizei am Dienstag offiziellen Angaben zufolge acht mutmaßliche Islamisten bei einem Feuergefecht.

HB TASCHKENT. Unbekannte ließen eine Autobombe vor einem Staudamm bei Taschkent detonieren. Die an Afghanistan grenzende Ex-Sowjetrepublik ist einer der wichtigsten Verbündeten der USA in der Region. Im Süden Usbekistans sind auch 200 Soldaten der Bundeswehr stationiert.

Usbekische Sicherheitskräfte vermuten hinter den jüngsten Gewalttaten die seit Januar 2003 auch in Deutschland verbotene Organisation Hisb el Tahrir el Islami (Partei der islamischen Befreiung) oder die Islamische Bewegung Usbekistan (IMU). Extremisten hatten in den vergangenen Jahren mehrfach mit mutmaßlicher Unterstützung von El Kaida und den Taliban versucht, gewaltsam einen Gottesstaat in Zentralasien zu errichten.

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