Tote und Verletzte in der Ukraine
Separatisten greifen Stützpunkt der Nationalgarde an

In der Nacht haben pro-russische Separatisten einen Stützpunkt der ukrainischen Nationalgarde in Mariupol angegriffen. Dabei sollen laut Innenministerium drei Separatisten getötet und 13 verletzt worden sein.
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Kiew Bei einer Schießerei an einem Stützpunkt der ukrainischen Nationalgarde in der Stadt Mariupol sind nach Angaben des Innenministeriums drei pro-russische Separatisten getötet worden. Außerdem seien 13 verletzt und 63 festgenommen worden, teilte Minister Arsen Awakow am Donnerstag via Facebook mit. Die Agentur Interfax hatte zuvor unter Berufung auf eine regionale Internetseite von vier Todesopfern berichtet.

Die genauen Umstände des Zwischenfalls waren unklar. Dem Ministerium zufolge waren Separatisten zu dem Stützpunkt gezogen und hatten von den Soldaten verlangt, sich ihrem Aufstand gegen die Übergangsregierung in Kiew anzuschließen. Sie hätten auch versucht, auf das Gelände vorzudringen. Dabei seien Warnschüsse abgegeben worden, teilte das Ministerium mit.

Im Osten der Ukraine haben Separatisten Gebäude in mindestens zehn Städten unter ihre Kontrolle gebracht. Auch die Verwaltung der Großstadt Mariupol am Asowschen Meer haben sie eingenommen. Die prowestliche ukrainische Regierung wirft Russland vor, für die Aktionen verantwortlich zu sein.

Unterdessen hat US-Präsident Obama Russland mit weiteren Sanktionen gedroht. Sollte die Regierung die Ukraine weiter destabilisieren, werde dies Konsequenzen haben, sagte Obama am Mittwoch in einem Interview des Senders CBS. Russland schade sich schon jetzt mit den Strafmaßnahmen, die der Westen nach der Angliederung der Halbinsel Krim verhängt habe. Diese betreffen bislang nur Russen und Ukrainer, die für die Eskalation verantwortlich gemacht werden.

Am Donnerstag kommen die Außenminister Russlands, der Ukraine und der USA sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Genf zusammen, um über die Krise zu sprechen. Die Chancen, sich dabei deutlich anzunähern, sind gering. Die Aufmerksamkeit dürfte sich ohnehin auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin richten, der am Donnerstag wie jedes Jahr Fragen von Bürgern beantworten will und sich dabei nach Angaben eines Sprechers auch über die Sanktionen von EU und USA ausführlich äußert. Die Veranstaltung dauert im Schnitt vier Stunden.

Putin hat die ukrainische Übergangsregierung beschuldigt, einen Aufstand im russischsprachigen Osten des Landes niederzuschlagen. Die Äußerungen Putins über den Konflikt werden im Westen kritisiert. So sprach der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant am Mittwoch von "Fantasiegeschichten". Seine US-Kollegin Samantha Power sagte, Russland hetze Menschen auf und fördere Separatismus und Sabotage in der Ukraine. Der Sicherheitsrat beriet auf einer Sondersitzung über einen UN-Bericht zur Lage in der Ostukraine. Darin heißt es, zwar gebe es Angriffe auf ethnische Russen. Diese seien aber Einzelfälle und nicht systematisch. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin wies den Bericht als einseitig zurück.

Bewaffnete Separatisten griffen unterdessen im Osten der Ukraine nach Angaben des Innenministeriums einen Stützpunkt der Nationalgarde an. Die Soldaten der Basis in Mariupol hätten bei dem Vorfall Warnschüsse abgegeben. Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar. Dem Ministerium zufolge verlangten die prorussischen Demonstranten von den Soldaten, sich ihrem Aufstand gegen die Übergangsregierung in Kiew anzuschließen. Sie hätten auch versucht, in das Gelände einzudringen. Dabei seien die Schüsse abgegeben worden, teilte das Ministerium mit.

Im Osten der Ukraine haben Separatisten Gebäude in mindestens zehn Städten unter ihre Kontrolle gebracht. Auch die Verwaltung der Großstadt Mariupol haben sie eingenommen. Die prowestliche ukrainische Regierung wirft Russland vor, für die Aktionen verantwortlich zu sein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Einfach herrlich zutreffend:

    Unbestechlich, Moralist
    Ist der fleiß‘ge HB-Forist
    So rein und gut, weiß immer Rat
    Gibt seinen Senf zu jeder Tat
    Nichts Falsches trübt sein edles Tun
    Er muss stets tippen, kann nicht ruh’n
    Missgönnt den Ob’ren ihre Pfründe
    Kennt selbst geheimste Hintergründe
    Und weiß genau, wie ich jüngst las
    Wenn’s irgends kracht, der Ami war’s
    Er räkelt sich, allzeit bereit
    Im Sessel der Gerechtigkeit
    Und dazu braucht er sehr viel Schneid
    Doch eigentlich ist’s nur blanker Neid
    Aufgrund der eig’nen »Wicht« ichkeit

    Nicht von mir, dem Unbekannten besten Dank!

  • Herrlich: "Schwierikkeiten" Deutsche Sprache, schwere Sprache. Orthographie 5. Sitzen bleiben.

  • 10 Tote Terroristen hier, drei Tote Separatisten da. Ein verhafteter FSBler. Der Rubel nahe ATL. Die Bilanz kann sich langsam sehen lassen. Weiter so, Putin!

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