Traditioneller Besuch des Oberbefehlshabers
Präsident Bush besucht US-Soldaten in Rheinland-Pfalz

Der Besuch von US-Präsident George W. Bush in Mainz steht in langer Tradition: Schon Ronald Reagan war 1985 auf dem Hambacher Schloss zu Gast, Bush Senior kam 1989 nach Mainz, und Bill Clinton besuchte 1999 in Ingelheim bei Mainz eine Unterkunft für Kosovo-Flüchtlinge sowie die US-Flugplätze Ramstein und Spangdahlem in der Eifel.

HB MAINZ. Trotz des Truppenabzugs nach dem Ende des Kalten Kriegs - bis 2003 waren mehr als 45 000 der einst 69 000 US-Soldaten abgezogen - hat Rheinland-Pfalz weiterhin große Bedeutung für die US-Streitkräfte in Europa: Das US-Krankenhaus Landstuhl bei Kaiserslautern ist das größte Militärhospital außerhalb der USA, Ramstein bei Kaiserslautern gilt als größter Nato-Flughafen in Europa.

Die „lang bewährte und traditionelle Verbundenheit der Region“ mit den US-Truppen sei für die Wahl des Besuchsortes mit ausschlaggebend gewesen, sagte Regierungssprecher Béla Anda im Januar. Für Mainz habe zudem die „cosy atmosphere“ (gemütliche Atmosphäre) gesprochen. So werden dort weit weniger Proteste gegen Bush erwartet als in Berlin.

Schon der frühere US-Präsident George Bush hat sich nach eigenem Bekunden in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wohl gefühlt. Für den Besuch des Sohns in Mainz mag aber neben den guten Eindrücken seines Vaters, der Verbundenheit der Region mit US-Truppen auch das Faible von First Lady Laura Bush für Bücher beigetragen haben: Die frühere Lehrerin will unbedingt das Gutenberg-Museum besichtigen.

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