Trauerfeiern in Südafrika
Gauck und Obama reisen zu Mandelas Gedenkfeier

Mehrere Tage lang können die Südafrikaner von ihrem früheren Staatschef offiziell Abschied nehmen. Auch etliche Regierungs- und Staatschefs haben sich zu den Feierlichkeiten angemeldet – unter ihnen der Bundespräsident.
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Pretoria/PragSüdafrika bereitet sich auf die größten Trauerfeierlichkeiten seiner Geschichte vor: Bis Samstag hatten bereits US-Präsident Barack Obama und dessen Vorgänger George W. Bush und Bill Clinton sowie das französische Staatsoberhaupt François Hollande ihre Teilnahme an der zentralen Gedenkfeier für Nelson Mandela am Dienstag im FNB-Stadion in Johannesburg zugesagt.

Wer Deutschland vertreten wird, war zunächst unklar. Beigesetzt werden soll der südafrikanische Nationalheld und Friedensnobelpreisträger am 15. Dezember in Qunu am Ostkap, wo er aufgewachsen war.

Peinliche Panne: Tschechiens Ministerpräsident Jiri Rusnok hat sich versehentlich vor laufenden Kameras beschwert, zu der Trauerfeier von Nelson Mandela fahren zu müssen.

Südafrika bereitet sich auf die größten Trauerfeierlichkeiten seiner Geschichte vor. Zu den Gedenkfeiern für den am Donnerstag gestorbenen Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela haben sich unter anderem US-Präsident Barack Obama, Frankreichs Staatsoberhaupt François Hollande sowie Bundespräsident Joachim Gauck angekündigt. Eine Beteiligung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) blieb am Samstag noch offen.

Am Dienstag findet eine zentrale Gedenkfeier für Mandela im FNB-Stadion in Johannesburg statt, in dem mehr als 90 000 Menschen Platz finden. Zu der Veranstaltung werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet. Beigesetzt werden soll der südafrikanische Nationalheld und Friedensnobelpreisträger am 15. Dezember in Qunu am Ostkap, wo er aufgewachsen war. Hier werden sich etwa 9000 Trauergäste versammeln.

Der erste schwarze Präsident Südafrikas war am Donnerstagabend nach langer Krankheit im Alter von 95 Jahren gestorben. Staats- und Regierungschefs in aller Welt würdigten das politische Vermächtnis Mandelas, der sein Land in die Demokratie geführt hatte. Für seinen Kampf gegen das rassistische Apartheidsystem hatte er 27 Jahre im Gefängnis gesessen.

Mandelas Familie bedankte sich für die weltweite Anteilnahme. „Die vergangenen Tage waren nicht einfach und die kommenden werden es auch nicht, aber dank der Anteilnahme aus der Heimat und aus aller Welt wird die Familie es im Laufe der Zeit schaffen“, sagte der Sprecher der Familie, Temba Matanzima, am Samstag. Es war die erste öffentliche Reaktion der Angehörigen auf den Tod Mandelas.

An vielen Orten in Südafrika wurde auch am Samstag bei Andachten und Versammlungen des „größten Sohns der Nation“ gedacht, wie Südafrikas Präsident Jacob Zuma Mandela nannte. Überall im Land lagen Kondolenzbücher in öffentlichen Gebäuden aus, damit dort Bürger ihren Nationalhelden würdigen konnten. Vor den Toren des Rathauses in Kapstadt, wo Mandela 1990 nach 27 Jahren Gefangenschaft seine erste große Rede in Freiheit gehalten hatte, erinnerten viele Blumensträuße an jenen historischen Moment.

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Hunderte gedenken Mandela

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  • KEINE MENSCHENRECHTLICHEN BEDENKEN WEGEN EUROPÄISCH-STÄMMIGER FARMER?

    Der gleiche Gauck, der menschenrechtliche Bedenken vorschiebt, um einen Besuch der Olympischen Winterspiele in Russland zu verweigern, möchte unbedingt zur Trauerfeier von Nelson Mandela reißen.

    Wo sind Gaucks menschenrechtliche Bedenken, in Sachen der Massenmorde von weißen Farmer, die und ihre Kinder oft auf brutalst mögliche Weise abgeschlachtet werden:

    http://www.barenakedislam.com/2013/12/06/saint-nelson-mandela-not-so-fast/



    oder einfache Google Bild-Suche:

    ttps://www.google.com/search?site&tbm=isch&source=hp&biw=1136&bih=925&q=south+african+murdered+farmers&oq=south+african+murdered+farmers&gs_l=img.3…846.5367.0.5524.34.11.2.16.17.0.670.1224.9j1j5-1.11.0….0…1ac.1.32.img..13.21.1197.D5JOi1H6N_0

    Selbst die schlimmsten Bilder von Misshandlungen von Aufständigenden aus Apardheitszeiten können da nicht mithalten.

  • KEINE MENSCHENRECHTLICHEN BEDENKEN WEGEN WEI?EN FARMER

    Der gleiche Gauk, der menschenrechtliche Bedenken vorschiebt, um einen Besuch der Olympischen Winterspiele in Russland zu verweigern, möchte unbedingt zur Trauerfeier von Nelson Mandela reißen.

    Wo sind Gaucks menschenrechtliche Bedenken, in Sachen der Massenmorde von weißen Farmer, die und ihre Kinder oft auf brutalst mögliche Weise abgeschlachtet werden:

    http://www.barenakedislam.com/2013/12/06/saint-nelson-mandela-not-so-fast/



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    Selbst die schlimmsten Bilder von Misshandlungen von Aufständigenden aus Apardheitszeiten können da nicht mithalten.

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