Treffen in Istanbul: „Freunde Syriens“ werden unfreundlicher

Treffen in Istanbul
„Freunde Syriens“ werden unfreundlicher

Nicht nur die USA haben Baschar al-Assads Salami-Taktik satt und wollen ein baldiges Ende der Gewalt in Syrien. Es müsse eine „deutliche Botschaft“ gesendet werden, hieß es beim Treffen der „Freunde Syriens“ in Istanbul.
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IstanbulDie internationale Kontaktgruppe will den Zeitdruck auf die Führung in Damaskus zur Beendigung des Konflikts in Syrien erhöhen. Bei ihrer Konferenz in Istanbul forderten die „Freunde Syriens“ am Sonntag nach Angaben der türkischen Delegation eine Frist für die Umsetzung des Friedensplans des Syrien-Sondergesandten Kofi Annan. Die syrische Führung nannte die Konferenz eine „Plattform für die Feinde Syriens“.

Wenn Syriens Präsident Baschar al-Assad mit leeren Friedenszusagen auf Zeit spiele, dann müsse dem ein Riegel vorgeschoben werden, sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zum Auftakt der Konferenz. Wenn der UN-Sicherheitsrat keine gemeinsame Haltung finden könne, dann werde Hilfe für die Opposition unausweichlich. Die Türkei hatte zuletzt Verständnis für Forderung nach Waffenlieferungen an die syrische Opposition signalisiert.

US-Außenministerin Hillary Clinton sagte laut vorab verbreitetem Redetext, mit den anhaltenden Angriffen auf syrische Städte führe Assad die „lange Liste gebrochener Versprechen“ fort. Clinton forderte schärfere Sanktionen gegen die Regierung. Nicht zuletzt werden auch die USA ihre Gangart verschärfen, stellt sich keine Besserung ein. „Unsere Botschaft muss deutlich sein für jene, die die Befehle geben, und jene, die sie ausführen: Hört damit auf, eure Mitbürger zu töten, oder ihr werdet ernste Konsequenzen erleben“, sagte sie. Ebenso sicherte sie der Opposition ihre Unterstützung zu. Demnach helfen die USA der Protestbewegung bereits mit Kommunikationsgeräten. „Wir beraten jetzt mit unseren Partner, wie wir diese Hilfe am besten ausweiten können“, fügte sie hinzu.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) warb dafür, trotz der bisher nicht eingehaltenen Zusagen der syrischen Führung an den Friedensbemühungen Annans festzuhalten. Noch habe Annans Plan eine Chance. Dennoch sei eine politische Lösung nicht als „eine Art Verschiebebahnhof“ zu verstehen, sagte Westerwelle vor Beginn des Treffens mit Blick auf die anhaltende Gewalt in Syrien. Deutschland erhöhte seine Hilfsmittel für die notleidende Bevölkerung in Syrien sowie die von der Gewalt in Nachbarländer geflohene Menschen um 2,5 Millionen Euro auf 5,7 Millionen Euro. Mit dem Geld soll die Arbeit verschiedener Organisationen für syrische Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon sowie das UN-Ernährungsprogramm in Syrien unterstützt werden.

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  • Ja klar. Wirre Kommentare dieser Art findet man in hier bei uns in der Schweiz jeden Tag. Da tauchen Leute auf, die immer die gleiche Botschaft verkaufen: Die USA, UNO, EU sind schuld, Assad ist ein demokratisch gewählter und friedliebender Mensch. Nur die böse Opposition besteht aus Terroristen. Islamischen Terroristen. Und man solle sich in Blogs und im Internet informieren und nicht in den "vom Westen gesteuerten Medien". Das witzige ist ist die historie der Worte. Die sieht nämlich chronologisch so aus: Es gibt keine Proteste gegen Assad. Es gibt keine Demonstrationen gegen Assad. Es gibt keine Kämpfe gegen Assat. Dann plötzlich gibt es doch Demonstrationen der Opposition, aber Millionen demonstrieren für Assad. Dann gibt es plötzlich doch Kämpfe, aber die wären nur von ausländischen Terroristen. Als nächstes wird kommen: Es gibt keine Niederlagen der Syrischen Armee, es gibt keine befreiten Gebiete. Es stimmt nicht das Assad in einem kleinen Territorium eingekreist ist. Es stimmt nicht dass Assad gefangen genommen worden ist. Dann: Den Haag hat kein Recht die Auslieferung zu fordern. Dann: Der Gerichtsprozess in Den Haag erfolgt nur aufgrund der üblichen Feinde, die den Islam unterwerfen wollen. Dann: Das Urteil gegen Assad ist ein Urteil gegen den Islam und gegen das freie Arabische Volk. Und eines Tages ist Assad in seiner Zelle in Den Haag. Vergessen vom Rest der Welt und endlich herrscht Friede in allen online foren dieser Welt.

  • Unterdessen warnen führende russische Vertreter, anglo-amerikanische Interventionen in Syrien oder im Iran könnte Rußland zum Eingreifen zwingen, was zu einem globalen Konflikt führen könne. Die Zeitung Kommersant berichtete am 14. März, der russische Generalstab habe Pläne für den Fall von Militärschlägen gegen den Iran ausgearbeitet.

    Und während christliche Würdenträger in Syrien und im Libanon die Unterstützung des Westens für die islamistischen Rebellen in Syrien verurteilen, schürt der engste Verbündete der USA und Europas, Saudi-Arabien, durch pseudoreligiöse Aufrufe von Salafisten-Wahabiten einen Religionskrieg. Der saudische Großmufti, Scheich Abdul-Asis Al-Ascheich, sagte bei einem Treffen mit kuwaitischen Studenten am 12. März, „auf der Arabischen Halbinsel sollten alle Kirchen zerstört werden“, und forderte seine Anhänger auf, den Rebellen in Syrien für ihren Dschihad Geld und Unterstützung zu schicken. Die Saudis - die in ihrem Land Minderheiten unterdrücken und jeden Widerstand gegen die diktatorische Saud-Herrschaft ersticken und die Bahrain besetzt haben, um den dortigen Monarchen gegen eine politische Reformbewegung zu stützen - sind die aktivsten Verbündeten der Anglo-Amerikaner bei dem Regimewechselplan in Syrien.

  • .......Die City of London versucht, über ihr offizielles Instrument (die korrupte UN), die Zersetzung des syrischen Staates weiter voranzutreiben. Bisher hat sie trotz massiven Einsatzes von Heckenschützen und Mörderbanden ihr Ziel nicht erreicht. UN-Kaspar Kofi Annan versucht es nun mit einer ganz dümmlichen “von hinten durch die Brust ins Auge”-Methode. Assad soll sich das Feuer zuerst einstellen. Das würde natürlich dem weltweit zusammengekarrten Al-CIAda-Gesindel eines Abdulhakim Belhadj in den Kram passen.
    http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/204425-grosse-mengen-israelische-und-amerikanische-waffen-im-syrischen-homs-entdeckt

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