Treffen in Washington
Obama will ausgewogene Handelsbeziehungen mit China

China und die USA bemühen sich um ein Ausräumen ihrer Streitpunkte. Bei einem Treffen in Washington sprach US-Präsident Barack Obama sich für ausgeglichene Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern aus.
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WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat die chinesische Führung aufgefordert, die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern möglichst ausgeglichen zu gestalten. Zudem habe Obama seine Sorge über die Situation der Menschenrechte in China ausgesprochen, teilte das US-Präsidialamt am Montag nach Gesprächen des Präsidenten mit dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Wang Qishan in Washington mit.

Wang bescheinigte der Weltwirtschaft eine langsame Erholung. Dennoch sei die Lage noch immer kompliziert und voller Unsicherheiten. Das Erdbeben in Japan am 11. März, die Geldschwemme in den internationalen Märkten und die Unruhen in der arabischen Welt hätten das Vertrauen der Märkte erschüttert.

Die US-Regierung hat China vorgeworfen, den Kurs seiner Währung künstlich niedrig zu halten, um die Exportwirtschaft zu stützen. China dagegen verfolgt das Haushaltsdefizit in den USA mit Sorge, weil die Volksrepublik der größte Gläubiger des Landes ist. Die Staaten versuchen derzeit, Streitpunkte in ihren Beziehungen beizulegen. Im kommenden Jahr richtet sich das Interesse wahrscheinlich in beiden Ländern auf die Innenpolitik: In den USA steht die Wahl des Präsidenten an, während in der Volksrepublik nach einem Nachfolger für Staatsoberhaupt Hu Jintao gesucht wird.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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