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Treffen mit Clinton: China sagt Lieferung Seltener Erden zu

China will nach eigenem Bekunden auch weiterhin den Weltmarkt mit den für die Hightech-Branche wichtigen Seltenen Erden bedienen. Das sagte der chinesische Außenminister Yang Jiechi US-Außenministerin Hillary Clinton zu. Bei dem Treffen im vietnamesischen Hanoi bekräftigten die USA außerdem ihren Führungsanspruch in Asien.

Chinas Außenminister Yang Jiechi versprach US-Außenministerin Hillary Clinton am Samstag, China werde auch weiter wichtige Metalle für die High-Tech-Industrie liefern. Quelle: ap
Chinas Außenminister Yang Jiechi versprach US-Außenministerin Hillary Clinton am Samstag, China werde auch weiter wichtige Metalle für die High-Tech-Industrie liefern. Quelle: ap

HB HANOI/SANYA. Bei einem Treffen mit US-Außenministerin Hillary Clinton sagte ihr chinesischer Kollege Yang Jiechi am Samstag in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi zu, seltene Metalle auch weiter zu liefern. Ungeachtet dessen wollen sich die USA, Japan, Europa und andere Verbündete nach den Worten Clintons nach Alternativen umschauen.

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China will die Exportquoten der Seltenen Erden senken, um seine eigenen Ressourcen zu schonen. Das Land dominiert die Förderung der Metalle, die etwa in Elektronikbauteilen benötigt werden. Früher wurden die Stoffe auch in den USA gefördert. Die Produktion wurde aber aus Kostengründen in Länder wie China verlagert.

Weltweit Sorge um chinesische Rohstoffexporte

Insbesondere zwischen China und Japan sind zuletzt die diplomatischen Spannungen nach einer Kollision eines chinesischen Fischkutters mit Schiffen der japanischen Küstenwacht in der Nähe einer von beiden Seiten beanspruchten Inselkette gewachsen. Die Ministerpräsidenten der beiden Länder, der Chinese Wen Jiabao und der Japaner Naoto Kan, trafen sich am Samstag am Rande der Asean-Konferenz zu einem kurzen, informellen Gespräch. Danach sagte Kan, bei den aktuellen Differenzen handele es sich um keine ernsthaften Probleme. Beide Länder hätten in ihrer gemeinsamen Geschichte schon größere Konflikte gehabt. Für die aktuellen Streitfragen würden für beide Seiten positive Lösungen gefunden, sagte er.

Nach dem Zwischenfall im Ostchinesischen Meer hatten japanische Firmen berichtet, die Rohstofflieferungen aus China seien seit dem 21. September unterbrochen. Dabei geht es vor allem um sogenannte Seltene Erden, die insbesondere in der Hightech-Industrie Verwendung finden. Chinas Vorgehen hatte Hersteller weltweit alarmiert, da das Land ein Quasi-Monopol auf die Produktion der Rohstoffe besitzt.

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