Treffen mit Vertretern von Dschihad und Hamas
Kurei berät in Gaza über Zeit nach Arafats Tod

Während Palästinenser-Präsident Arafat am Samstag unverändert im Koma lag, traf sich der palästinensische Premier Kurei in Gaza mit Vertretern von Hamas und Islamischem Dschihad.

HB BERLIN.

Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kurei ist am Samstag zu Beratungen über die Zeit nach Jassir Arafats Tod in den Gazastreifen gefahren. Er wurde von Parlamentspräsident Rauhi Fattuh begleitet, der als möglicher Übergangspräsident der palästinensischen Autonomiebehörde gilt.

In Gaza trafen die beiden Offiziere der Sicherheitsdienste und Vertreter der militanten Organisationen Islamischer Dschihad und Hamas. Bereits am Freitag hatten sich die rivalisierenden Gruppen im Gazastreifen getroffen. Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri sagte, die Organisation wolle sich um eine Einheit der Palästinenser bemühen.

Arafat kämpfte in einem Militärkrankenhaus bei Paris am Samstag weiter mit dem Tod. Seine engsten Vertrauten ließen lediglich mitteilen, dass sie besorgt seien. Es sehe nicht so aus, als könne sich der Palästinenserpräsident noch einmal erholen. Am Donnerstag war er in ein Koma gefallen. Eine offizielle Diagnose zu seiner Krankheit gibt es nicht.

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