Treffen zur Finanzkrise
Termin für Weltfinanzgipfel steht

Das erste einer Reihe internationaler Gipfeltreffen zur weltweiten Finanzkrise wird am 15. November in Washington stattfinden. Staats- und Regierungschefs aus den Ländern der G20-Gruppe sollen dabei über Strategien zur mittel- und langfristigen Bekämpfung der globalen Krise sprechen.

HB WASHINGTON. Das teilte das US-Präsidialamt mit. „Die Staats- und Regierungschefs werden sich auf gemeinsame Prinzipien zur Reform der Aufsicht über den globalen Finanzmarkt einigen“, kündigte die Sprecherin von US-Präsident George W. Bush an. Zudem sollten die Ursachen der Finanzkrise erörtert und die Fortschritte im Kampf gegen die Krise überprüft werden. Die G20 umfasst die sieben größten Industriestaaten G7 sowie die EU und zahlreiche Schwellenländern wie Russland, China, Indien und Brasilien.

Bei dem Treffen sollen Arbeitsgruppen eingesetzt werden, die Vorschläge zur künftigen Regulierung der Finanzmärkte erarbeiten sollen. Staats- und Regierungschefs sollen dann bei einem Folgegipfel über die Empfehlungen der Experten beraten. Am Vorabend des Gipfels wird es ein Dinner im Weißen Haus geben. Zum Zeitpunkt des Gipfeltreffens wird US-Präsident George W. Bush bereits abgewählt sein. Wie und in welcher Form sein Nachfolger, der sein Amt erst im Januar antreten wird, eingebunden werden soll, war zunächst unklar.

US-Präsident George W. Bush, der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatten am Wochenende erklärt, im Mittelpunkt des ersten Gipfeltreffens sollten die Fortschritte bei der Eindämmung der Krise und mögliche Reformen stehen. Ein Datum wurde damals noch nicht genannt.

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